Handhabungstechnik

Der Spanner, der aus der Kälte kam

ist kein Bestandteil eines Agententhrillers, sondern eine hilfreiche Vorrichtung zum Gefrierspannen von Teilen in der Fertigungstechnik. Die Aufspannfläche ist mit einem dünnen Wasserfilm versehen. Das Spannobjekt wird aufgelegt und je nach Masse und Material des Werkstücks kann nach 30 bis 120 Sekunden der Bearbeitungsvorgang begonnen werden. Die zum Vereisen erforderliche Kälte wird mit Druckluft von sechs bis acht bar erzeugt. Die Haltekraft kann mit bis zu 15 Kilogramm je Quadratzentimeter größer sein als bei Vakuum- und Magnetkraftspannern.

Technisch prima, aber wann setzt man so etwas ein? In erster Linie für das Spannen empfindlicher Teile mit komplizierter Geometrie, die oft gar keine fürs mechanische Spannen geeigneten Flächen aufweisen. Die Teile können aus Hart- und Weichstoffen wie Metall, Kunststoff, Keramik, Graphit oder Neopren bestehen. Das sind nur Beispiele. Neben unregelmäßig geformten Teilen aus der Schmuckbranche oder Medizintechnik können es auch großformatige Stücke sein, die gebohrt, gefräst, poliert oder graviert werden müssen. Denken Sie auch an den Vorzug, dass man in einer Aufspannung eine Fünfseitenbearbeitung durchführen kann. Die Vorrichtung selbst ist robust, auch weil sie keine beweglichen Teile enthält. Die Vorzüge des Gefrierspannens sind durchaus bekannt und den Rest der potentiellen Anwender werden wir auch noch begeistern.he

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