Kollaboratives Handhabungssystem

Der Seilbalancer wird IoT-fähig

Schmalz hat mit dem kollaborativen Seilbalancer ein neues Hebesystem entwickelt. Es ist ergonomisch gestaltet, einfach zu bedienen und mit intelligenten Funktionen zur Steuerung und Überwachung des Handhabungsprozesses sowie zur Vernetzung des Geräts ausgestattet.

Der kollaborative Seilbalancer ist IoT-fähig und intuitiv in allen drei Achsen bedienbar. (Bild: Schmalz)

Der kollaborative Seilbalancer ermöglicht sowohl ein schnelles Handhaben als auch ein präzises Positionieren der Werkstücke. Außerdem lassen sich manuelle Hebeaufgaben teilautomatisieren. So gelingen dem intelligenten Handhabungssystem schnelle Aufnahmen und Verfahrwege ebenso wie ein exaktes Ablegen, zum Beispiel bei Füge- oder Montageprozessen. Lasten von bis zu 80 Kilogramm lassen sich bewegen und mit wenig Kraftaufwand abbremsen, ohne Gefahr des Überschwingens der Last.

Über eine Software können Aufnahme- und Ablagepunkte sowie Arbeitsräume und Fahrgeschwindigkeiten definiert werden. Der Anwender kann das kollaborative Handhabungssystem über den Bediengriff intuitiv und einhändig in allen Raumdimensionen führen. Im sogenannten „Lastführungsmodus“ kann der Seilbalancer direkt an der Last geführt werden. Direkt am Bediengriff kann er unterschiedliche Systemeigenschaften einstellen, beispielsweise eine von drei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Umlaufende LEDs zeigen auf den ersten Blick den aktuellen Betriebsstatus. Der Seilbalancer ist mit einer Auslegerlänge von drei bis 4,5 Metern sowie einer Kransäule von zwei bis vier Metern Höhe lieferbar.

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Auf der Hannover Messe 2018 stellte Schmalz den neuen Seilbalancer zum ersten Mal seinen Kunden vor. (Bild: Schmalz)

Dank automatischer Greifer-Erkennung weiß der Seilbalancer, welche Art von Greifer angeschlossen ist. Er liest die entsprechenden Parameter automatisch aus – beispielsweise geleistete Betriebsstunden, die maximale Last oder angegebene Sicherheitsgrenzwerte der Greifer. Schmalz hat das neue Handhabungssystem auf die wachsenden Anforderungen der Digitalisierung ausgelegt: Ausgestattet mit verschiedenen Sensoren erfasst er Zustands- und Performancedaten, die künftig bei der Integration in eine digitale Prozesslandschaft zur Verfügung gestellt werden können. Damit sind dann Condition Monitoring, Predictive Maintenance, Remote Monitoring und das Auslesen von Betriebsdaten und -zuständen zur Optimierung des Gesamtsystems möglich. Eventuelle Fehler meldet das System direkt auf das Display im Bediengriff. as

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