Handhabungstechnik

Der Luftdruck macht‘s

Man spricht zwar von Vakuumspanntechnik, aber wirklich festgehalten wird ein zu spannendes Teil natürlich durch den atmosphärischen Luftdruck. Den kann man allerdings nur nutzen, wenn auf der anderen Seite des Werkstücks ein Unterdruck geschaffen wird. Von Vorteil ist, dass beim Spannen keine Punktkraft wirkt, sondern eine Flächenkraft. So lassen sich dünne und empfindliche Objekte wie Elektronikplatinen oder die Sohlen von Sportschuhen sehr gut und verformungsarm spannen. Die Auflagefläche in der Vorrichtung ist mit Metapor ausgefüllt. Das ist ein poröser Werkstoff, der die Saugluft flächig verteilt. Die nicht durch das Werkstück abgedeckten Flächen der Spannplatte müssen während des Spannvorganges aber nicht extra verdeckt werden.

Diese Art der Spannerei ist natürlich nicht durch Zufall entstanden. Der Hersteller befasst sich seit Jahren damit und hat ein umfangreiches Programm an Vakuumspannern entworfen und darüber hinaus auch noch viele Sonderlösungen. Der Einsatz erfolgt bisher überwiegend für Fräs- und Drehbearbeitung, zunehmend auch an Mess- und Prüfplätzen. So hat man eine Spannplatte für Elektronikplatinen als Schublade gestaltet, die dann in die Testmaschine zur automatischen Prüfung geschoben wird. Offenbar haben die Spanntechnik-Experten für alles eine praktikable Lösung vorrätig. Testen Sie das doch einmal!he

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