Vakuum-Spannsystem

Mit Vakuum gespannt

Ein neues Vakuum-Spannsystem mit integrierter Venturidüse hat AMF, Fellbach, entwickelt. Die neue Vakuum-Spannplatte kann ohne zusätzliche externe Venturidüse sowohl mit Druckluft als auch mit externer Pumpe betrieben werden. Bis zu neun Ansaugstellen ermöglichen flexible Feldeinteilungen sowie das Spannen von mehreren Teilen. Mit hohen Haltekräften, auch bei unbearbeiteten Flächen, ermöglicht die Vakuum-Spanntechnik eine verzugs- und schwingungsfreie Fünf-Seiten-Bearbeitung von vorwiegend dünnwandigen, nichtmagnetischen Teilen bei nur einer Aufspannung. Die Werkstücke lassen sich mit Hilfe der integrierten Bohrungen für Anschlagstifte oder der seitlichen, höhenverstellbaren Exzenteranschläge einfach positionieren. Eine Feldereinteilung auf der Spannplatte im 25-Millimeter-Raster sowie Nutenzüge, die mit der mitgelieferten Dichtschnur abgedichtet werden, ermöglichen die flexible Positionierung der Werkstücke. Die können aus Metall, NE-Metallen oder auch aus Kunststoff und Holz sein. Immer findet sich eine Abdichtmöglichkeit, indem auf der Platte die entsprechend benötigten Felder umschlossen werden. Die neue Vakuum-Spannplatte liefert der Hersteller in vier Größen mit 300 mal 200, 300 mal 400, 400 mal 400 sowie 400 mal 600 Millimeter. Seitliche Nuten ermöglichen das Befestigen auf dem Maschinentisch mit Spanneisen oder Spannpratzen. Zum Umfang des neuen Vakuum-Spannsystems gehören neben der Grundplatte, einem Vakuummeter und zehn Meter Dichtschnur alle zum sofortigen Einsatz notwendigen Zusatzteile wie beispielsweise ein Absperrventil, Schalldämpfer, sechs Exzenteranschläge und ein Pneumatikschlauch. Das System ist erweiterbar, indem sich mehrere Platten verbinden lassen. Darüber hinaus lässt es sich auch zusammen mit dem Nullpunktspannsystem Zero-Point von AMF für noch rationelleres Wechseln der Platte kombinieren. kf

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