Vakuum-Schlauchheber

Gas geben für Leistung

Der Konsum boomt – und damit auch die vorgelagerte Konsumgüterindustrie, die sich mit der Produktion und Disposition von Convenience Goods beschäftigt. Reibungslose Produktionsprozesse und eine stimmige Intralogistik bringen entscheidende Wettbewerbsvorteile. Ein Teil der Prozesse wird bereits mit vollautomatischen Handhabungslösungen abgedeckt, dennoch entstehen beim Palettieren und Depalettieren der verpackten Waren Materialflusslücken, die oft manuell geschlossen werden müssen. Schwere und sperrige Materialien sind unter Einhaltung der vorgegebenen Taktzeiten von den Mitarbeitern zu heben und zu bewegen. Das bringt oft einen erhöhten Krankenstand, geringe Mitarbeitermotivation und stockende Prozessabläufe mit sich, was sich negativ auf die Qualität der Produkte und die Produktivität auswirkt. Aero-Lift Vakuumtechnik entwickelte für diesen Bedarf eine optimierte Variante der etablierten Vakuum-Schlauchheber-Technik: Über ein Hochleistungs-Vakuumgebläse wird ein starker Volumenstrom erzeugt, der über eine Zuleitung in den Hubschlauch geleitet wird. Das Gebläse mit übersetztem Elektromotor in Drei- oder Vier-Kilowatt-Ausführung ist Herzstück des Schlauchhebers und hält unbegrenzte Leistungsreserven bereit. Hierbei wird das Vakuumtriebwerk auf bis zu 5.800 beziehungsweise 7.300 Umdrehungen beschleunigt. Dadurch wird eine erhebliche Arbeitsdynamik ermöglicht und eine Kombination aus hohem Volumenstrom und leistungsstarkem Endvakuum erzeugt. Diese Vakuumgebläse sind laufruhig und haben Kraftreserven bei maximalem Wirkungsgrad. Der erzeugte Unterdruck gelangt über eine stahlwendelverstärkte Zuleitung in den Vakuum-Hubschlauch und ermöglicht zusätzlich zum Ansaugen des Materials auch das Heben der Einheit in der vertikalen Achse. Der Hersteller entwickelte einen ergonomisch optimierten Bediengriff, der ähnlich wie ein Motorrad-Gasgriff funktioniert. pb

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