Handhabungstechnik

Patent(iert)er Türstopper

An Maschinen und Handarbeitsplätzen findet man Schutzeinrichtungen, die mögliche Verletzungen des Bedieners verhindern. Die selbsthemmenden Schutztüren der Firma Strasser haben eine besondere Eigenschaft: Sie funktionieren auch dann noch, wenn jegliche Energie versagt.

Egal ob simple Einlegestation oder komplexes Bearbeitungszentrum – überall verhindern Schutztüren an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, dass Bediener Verletzungen erleiden. Was man bisher mit Hilfe aufwändiger Lichtschutzgitter, elektrischer Kontaktleisten oder spezieller Ansteuerungen realisieren musste, lässt sich jetzt auf einfache Weise mit einer patentierten Mechanik lösen.

Eine integrierte Sicherheitsleiste löst schon bei leichter Fingerberührung eine mechanische Zwangshemmung aus. Mit dieser rein mechanischen Klemmung kann man sogar eine – durch Energieausfall ,,selbstständig" gewordene – Tür an jeder beliebigen Position mühelos stoppen. Dadurch wird kein Bediener eingeklemmt. Wegen der nicht geschlossenen Schutztür lässt sich auch nicht die Maschine starten. Die Entriegelung der bis zu 80 Kilogramm schweren Tür erfolgt automatisch bei Rückhub des im Stahlprofil integrierten Pneumatikzylinders.

Auf Grundlage dieser mechanischen Sicherheitstechnik entwickelte Strasser einen ganzen Baukasten Platz sparender Schutztüren mit fertigen Lösungen für verschiedene Anwendungen. So kann man mit vorgefertigten Hubsäulen waagrecht und senkrecht verfahrende Schutzeinrichtungen an vorhandene Maschinen anbauen.

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Die TÜV geprüfte Schutztürentechnik stellt eine Alternative zu Markt üblichen Systemen dar. Die Profile sind dem bereits bekannten Stahlsystem ,,S-Line" entnommen und bestehen alternativ aus Normal- oder Edelstahl rostfrei. Somit bestehen flexible Montage- und Einbaumöglichkeiten wie bei gängigen Aluminium-Profilbaukästen. gm

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