Pneumatikspanner mit Eco-Technik

Halbierter Druckluftverbrauch

In der Automationstechnik, beispielsweise bei Produktionsanlagen in der Karosseriefertigung der Automobilindustrie, ist der Einsatz von pneumatischen Antrieben immer noch weit verbreitet. Grund ist der einfache, robuste und prozesssichere Aufbau, der den Aufwand bei Instandhaltung, Betrieb und Wartung vereinfacht. Tünkers Maschinenbau, Hersteller von Pneumatikspannern, setzt sich seit Jahren mit der Weiterentwicklung und Optimierung dieser Komponenten auseinander. Ein wesentliches Merkmal dieser Spannwerkzeuge, so das Unternehmen, bestehe darin, dass die für den Spannprozess erforderlichen Kräfte erst kurz vor Ende des Bewegungsablaufs benötigt werden. Konventionelle Druckluftzylinder verbrauchen systembedingt auf dem gesamten Hub/Verfahrweg viel Luft, um auf die maximal zu erwartenden Kräfte ausgelegt zu sein. Der von Tünkers neu entwickelte Eco-Spanner optimiert dieses Verfahren, in dem er erst zum Ende der Verfahrbewegung die volle Zylinderkraft erzeugt. Das Ergebnis ist eine Druckluft- und damit Energieeinsparung bis 50 Prozent gegenüber konventionellen Pneumatikspannern. Der Eco-Spanner kann wie ein konventioneller Zylinder angeschlossen und betätigt werden, somit ist er kompatibel zur bisher eingesetzten Pneumatiktechnik. Das Prinzip lässt sich auch auf andere pneumatische Antriebe wie pneumatisch betätigte Schweißzangen, Fügezangen oder Verfahrantriebe zum Heben, Kippen oder Schieben übertragen und bietet somit ein hohes Einsparpotenzial an Kosten und Energieverbrauch.

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