Handhabungstechnik

Wie eine eiserne Hand

und leistungsfähiger als die eines gewissen Götz von Berlichingen, wirken pneumatische Kraftspanner. Man sieht den relativ kleinen und kompakten Gehäusen nicht unbedingt an, dass damit hohe Spann- und Haltekräfte erreicht werden können. Das Geheimnis besteht in einer Kraftverstärkung der Kolbenkraft auf mechanischem Wege. Die Mechanik ist außerdem so ausgelegt, dass die Schließbewegung des Spannarmes schnell erfolgt, in der Endphase aber langsam wird. Das erspart dann in der Regel eine pneumatische Dämpfung des Spann- bzw. Greif­vorganges. Damit sich die Spannkraft nicht unnötig durch Reibung mindert, hat man sogar nadelgelagerte Bauteile vorgesehen.

Kraftspanner werden nicht nur in Spann­vorrichtungen eingesetzt, sondern eignen sich auch gut als Greiforgan, besonders für das Greifen von Blechformteilen am Rand, wobei große exzentrische Kippmomente auftreten können. Da lassen die Greifbacken nicht nach, denn in der Festhalteposition erreicht die Kinematik den Zustand der Selbsthemmung.

Der Kraftspanner ist eine in sich geschlossene Baueinheit, die vom Konstrukteur einer Handhabungseinrichtung komplett übernommen werden kann und die genügend Freiraum für verschiedene An- und Einbaumöglichkeiten lässt. Er kann auch auf ergänzendes Zubehör zurückgreifen, wie Näherungssensoren, Spannbackenrohlinge, Klemmhalter und Andrückschrauben mit aufgerauten Greifflächen. Bezüglich Lebensdauer können Sie mit 20 Millionen Spann- bzw. Greifzyklen rechnen.he

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