Handhabungstechnik

Aufgewickeltes

Dünnblech wandelt sich von der langgestreckten Form zu einem runden Körper, was der Fachmann dann als Coil (Spule) bezeichnet. Die Handhabung ist durchaus nicht einfach. Die Masse kann nämlich bis zu zehn Tonnen betragen und der Coildurchmesser reicht bis 1900 Millimeter. Feinbleche sind außerdem oberflächen- und kantenempfindlich und es wäre ein Unglück, wenn sich die einzelnen Lagen des Wickels selbstständig machen und teleskopieren. Bei allen Vorgängen wie Anheben, Wenden und Halten ist deshalb große Sorgfalt erforderlich. Wie macht man das nun richtig? Da werden Sie nicht allein gelassen, denn für alles gibt es erprobte Geräte, wie zum Beispiel den Coilwender. Es ist ein stationäres und anschlussfertiges Gerät für die Schwer­lasthandhabung, welches sich problemlos vor Ort aufstellen lässt. Ein separates Bedienpult gehört dazu. Das Beladen geschieht oft mit einem Stapler, der die Last an einer Tragestange aufgenommen hat und sie in der Mulde des Wenders ablegt. Für das Wenden kommen 90 Grad-Winkel in Frage. Andere Raumorientierungen braucht man in der Praxis nicht. Die Be- und Entladung erfolgt von der Seite. Ergänzend können einstellbare Haltearme angebaut sein, die unbeabsichtigte Lageveränderungen des Coils unterbinden. Ein Wendevorgang dauert nur wenige Sekunden.he

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