Coanda-Greifer

Für empfindliche Güter

Den neuen Vakuum-Spezialgreifer SCG – genannt Coanda-Greifer – hat Schmalz entwickelt, um Glasfasergewebe, unbestückte Leiterplatten, poröse und stark durchsaugende Werkstücke, Dünnglas oder empfindliche Folien schonend, effizient und (teil-)automatisiert handhaben zu können. Auch für Furniere und andere empfindliche Werkstücke aus der Holzindustrie ist der Spezialgreifer dan Angaben zufolge geeignet. Die Saugfläche des SCG besteht aus mehreren, eng aneinander positionierten Saugöffnungen. Dadurch entsteht eine große Kontaktfläche beim Greifen des Werkstücks. Sie verhindert, dass beispielsweise empfindliche Furniere oder Kaschierplatten beim Greifvorgang durch den berüchtigten Einzieheffekt verformt oder beschädigt werden. Dank der großen Kontaktfläche kann sich die Vakuum-Saugöffnung der Greifers nicht selbst verschließen. Das sorgt für Greif- und Prozesssicherheit besonders bei einer automatisierten Handhabung. Der Hersteller bietet den Coanda-Greifer als kompakte, anschlussfertige Einheit mit integrierter Vakuum-Erzeugung an. Durch das modulare Konzept lässt sich ein Abblasmodul beliebig anbauen. Auch die Saugflächen lassen sich schnell austauschen, wenn sich die Betriebsbedingungen ändern. Erhältlich sind die Säugflächen mit 40 oder 60 Millimeter Durchmesser. Der Vakuum-Erzeuger ist direkt in die Saugereinheit eingebunden; das soll für einen hohen Volumenstrom sorgen und ein schnelles und sicheres Greifen ermöglichen − auch dann, wenn der Greifer nur teilweise belegt ist oder poröse Materialien gegriffen werden müssen. Trotz hoher Saugkraft benötigt das Gerät nur wenig Druckluft, so Schmalz. Außerdem ist der SCG verschmutzungsresistent und somit wartungsfrei. Die optional erhältliche Abblasfunktion verringert zudem durch schnelle Handlingzyklen und exakt reproduzierbare Positionierung der Furniere unproduktive Nebenzeiten auf ein Minimum. pb

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