Greifer

Flexibel ohne Kanten

Damit Cobots sich durchsetzen können, müssen sie vielfältig einsetzbar und einfach zu handhaben sein. Eine wesentliche Rolle spielen die End-of-Arm-Tools; gerade beim Anreichen von Teilen für die Verarbeitung durch den Menschen ist das Werkzeug am Ende des Cobot-Arms entscheidend.

Der KCS Cobot-Greifer an einem UR5. © Piab

Die Flexibilität des Werkzeugs bestimmt die Einsatzbreite. Mit dem kompakten Kenos-Vakuumgreifer der KCS-Serie hat Piab diese Anforderungen berücksichtigt: Es handelt sich um ein Vakuumgreifer-System, das Produkte diverser Formen aufnehmen kann; es ist so aufgebaut, dass sich unterschiedliche Greifer über ein Schnellwechselsystem rasch auswechseln lassen. Das System besteht aus einer separaten Pumpeneinheit, in der eine modulare Vakuumerzeugung integriert ist, und einer Greifereinheit. Beide werden durch das werkzeuglose Schnellwechselsystem miteinander verbunden.

Die gesamte Einheit lässt sich mit einem entsprechenden Adapter an alle gängigen Cobotmodelle anbringen. Der Hauptgreifer besteht an seiner Unterseite aus einem technischen Schaum, der sich unterschiedlichen Konturen anpassen kann und verschiedene Teile aufnehmen. Damit entfällt in vielen Fällen die Notwendigkeit der genauen Erkennung eines Werkstücks ebenso wie die Erfassung der Greifflächen. Entsprechend ist in vielen Anwendungsfällen ein Wechsel des Greifers bei Änderung der aufzunehmenden Teile nicht notwendig. Für besondere Anwendungen, beispielsweise die Handhabung von Kunststoffbeuteln für Konzentrate oder Granulate, hat Piab eine weitere Greifereinheit entwickelt, die sich über das Schnellwechselsystem zügig austauschen lässt.

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Beide Greifereinheiten sind kantenlos gestaltet. Durch die abgerundeten Seiten und die Oberfläche aus technischem Schaum wurden mögliche Verletzungsgefahren weitestgehend eliminiert. Dies macht die Greifereinheiten besonders sicher im Einsatz an Cobots, die frei mit dem Menschen kooperieren und erhöht somit die Akzeptanz durch die Mitarbeiter. pb

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