Umsatzwachstum

Fünfter Umsatzrekord in Folge für AMF

Andreas Maier (AMF) wächst weiter. Mit mehr als 48 Millionen Euro erzielte das Fellbacher Unternehmen zum fünften Mal in Folge einen Umsatzrekord. Wachstumstreiber waren erneut die Produkte rund um die industrielle Automatisierung und Prozessoptimierung. Aber auch ein Traditionsprodukt überraschte.

Mit mehr als 48 Millionen Euro wuchs AMF um mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. (Bild: AMF)

„Die Additive Fertigung, der 3D-Druck mit Metallpulver, wird ein neuer Wachstumsmarkt, in dem wir uns mit speziellen Produkten schon gut positioniert haben“, betont Johannes Maier, geschäftsführender Gesellschafter von AMF. 2017 ist das Traditionsunternehmen um mehr als zehn Prozent gewachsen und hat mit mehr als 48 Millionen Euro zum fünften Mal in Folge einen Umsatzrekord erzielt. Verantwortlich dafür waren erneut die Produkte rund um die Werkstückspanntechnik und die Automatisierung von Zerspanungsprozessen. Mit den Schnellspannern hat sich jedoch auch ein Traditionsprodukt überraschend gut entwickelt.

Verantwortlich dafür ist vor allem der große Bedarf an qualitativ hochwertigen Spannmitteln. „Wir haben uns schon frühzeitig auf diese Entwicklung eingestellt und genau die innovativen Produkte als Katalogware aufgebaut, die der Markt benötigt. Und wer schnell liefern kann, der macht das Geschäft“, so Maier.

Erneut am stärksten gewachsen sind Asien und die USA. Auch Osteuropa habe sich gut entwickelt, wobei Russland weiterhin ein Sorgenkind sei. Neben den Dauerbrenner-Themen Automatisierung, Rationalisierung und Digitalisierung kristallisiere sich die Additive Fertigung als kommende Technologie und Megatrend heraus. Dem 3D-Druck mit Metallpulver bescheinigen Experten ein großes Zukunftspotenzial. Damit können Produkte mit komplexen Geometrien wirtschaftlich gefertigt werden, die sich mit herkömmlichen Verfahren manchmal gar nicht herstellen lassen. Maier sieht sein Unternehmen hier bereits gut aufgestellt: „Wir haben dafür bereits spezielle AMF-Nullpunktspannmodule entwickelt, die die ganz besonderen Anforderungen erfüllen.“

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Mit dem Schwung der vergangenen Jahre und der nach wie vor guten Wirtschaftslage soll es weitergehen. Die Wirtschaftsweisen prognostizieren für 2018 einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von 2,2 Prozent und für den Euroraum von 2,3 Prozent. Branchenverbände wie der VDMA erwarten für den Maschinen- und Anlagenbau ein reales Produktionsplus von 3,0 Prozent. So blickt auch Maier zuversichtlich ins gerade begonnene Jahr. Die 50 Millionen Euro Schwelle wollen die Fellbacher knacken. Investitionen von über 1,5 Millionen Euro am Standort und weitere Einstellungen von Fachkräften sollen die Grundlage dafür bilden. Im letzten Jahr ist die Mitarbeiterzahl auf über 240 gestiegen. as

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