Einzugsmühle

Der Einzug macht's

Die Einzugsmühlen der neuesten Roto-Schneider-Generation stellen in Thermoforming-Prozessen den automatisierten Übergang zur effizienten Weiterverarbeitung der Materialreste sicher, heißt es bei Getecha. Dank einer Geschwindigkeitssteuerung und angepassten Einzugssystemen lassen sich die Mühlen in bestehende Fertigungslinien einbinden. Ob Klappblister für C-Teile, hygienische Einlagen für Pralinenschachteln oder Deckel für Müslibecher – für die wirtschaftliche Massenproduktion dünnwandiger Verpackungslösungen aus PET- oder PP-Folien hat sich das Thermoforming längst etabliert. Dabei fallen allerdings verfahrensbedingt Materialreste an, etwa Stanzgitter, Fehlteile und Folienstücke, die als Wertstoffe kontinuierlich der Wiederverwertung zuzuführen sind. Hier kommen die hochautomatisierten Einzugsmühlen von Getecha zum Einsatz. Im Rahmen seiner vier Roto-Schneider-Baureihen bietet der Hersteller insgesamt 17 Basismodelle an. Die Einzugsmühlen sind nach einem Modulkonzept konstruiert, so dass sich jede Maschine für ihre jeweilige Aufgabe optimieren lässt. Je nachdem, ob magere Stanzgitter mit geringem Folienanteil, bis zu 1,5 Millimeter dicke Folien, Stanzgitter runder Formteile oder aber Folien mit nicht ausgestanzten Strukturen aus der Thermoformanlage zu ziehen sind, stehen Einzugssysteme mit glatten, gerändelten, gezahnten oder großen Einzugswalzen zur Verfügung. Ist eine höhere Dynamik in der Öffnungsweite von mehr als acht Millimeter erforderlich, empfiehlt das Unternehmen den Einzug mit Riemenantrieb; dank der Doppeleinzüge lassen sich mit einer einzigen Schneidmühle Produktionsreste aus zwei Richtungen verarbeiten. Auch für die Zerkleinerung besonders dünner PET-Folienreste gibt es ein angepasstes Einzugssystem. Alle diese Mühlen haben eine Geschwindigkeitsautomatik: Eine selbsteinstellende Bügelsteuerung (Tänzer) passt das Einzugstempo an die Taktung der Thermoformlinie an.

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