Motek

Die Messe neu montiert

Struktur der Motek ändert sich komplett. Stuttgart baut, nicht nur am Bahnhof. Auch auf dem Messegelände rührt sich einiges. Das führt dazu, dass die Strukturen der Motek in Stuttgart, die vom 5. bis 8. Oktober 2015 stattfindet, kräftig durcheinandergewirbelt werden.

Die Besucher müssen sich an neue Laufwege gewöhnen. Die Motek ändert ihre Hallenstruktur aufgrund von Baumaßnahmen komplett. (Foto: Schall)

Auf dem Stuttgarter Messegelände bewegt sich etwas: Die Baukräne sind angerückt und bereiten eine neue Halle vor. Die neue Halle 10 wird vermutlich ab 2018 als erweiterte Fläche zur Verfügung stehen – der Bau aber wirbelt bestehende Strukturen der Messe durcheinander. So auch auf der Motek, die sich deswegen 2015 mit einem neuen Hallenplan präsentiert. Veranstalter Schall ist es aber auch gelungen, die Ausstellungsflächen für die Motek und der parallelen Bondexpo deutlich zu erweitern, nämlich von ehemals knapp 63.000 auf nunmehr 73.500 Quadratmeter. Eine der Ursachen ist die Eigenbelegung der Halle 1 durch die Stuttgarter Messe, die hier einstweilen ihr L-Forum unterbringt; damit entfällt aber die größte einzelne Hallenfläche von 20.000 Quadratmetern.

Die erwies sich immer wieder als „morgendlicher Absorber“ der eintreffenden Fachbesucher, weshalb sich zahlreiche Besucher erst zeitverzögert in den folgenden Hallen 3, 5, 7 und 9 einfanden. Deswegen mokierte sich so mancher Aussteller über den verzögerten Zustrom an Fachbesuchern. Im Zuge des Neubaus der Halle 10 ergibt sich somit nicht nur eine Flächenerweiterung um knapp 10.000 Quadratmeter, sondern über die gleichzeitige Neugestaltung des Eingangs West und die Optimierung des Zugangs zur Halle 9 auch eine neue Aufteilung des Hallen-Layouts der Motek.

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Ab 2015 und zunächst bis einschließlich 2017 findet die Motek sozusagen gleichberechtigt in den beiden Hallensträngen 3, 5, 7 und 9 sowie 4, 6, 8 und später 10 statt. Damit ist nicht nur die aktuell drängende Ausweitung möglich, sondern es stehen weitere Expansionsflächen (plus zirka 15.000 Quadratmeter) zur Verfügung. Zudem ist die Motek nun von drei Eingangsbereichen her zu betreten.

Montagesysteme sind ein Kern der Motek: Mehr als 130 Aussteller kommen aus diesem Sektor. (Foto: Schall)

Doch damit der Neuerungen nicht genug, denn zur Motek 2015 kommt erstmals eine neue Nomenklatur zur Anwendung. Diese folgt sowohl der bewährten Basis-Nomenklatur als auch der mehr denn je zunehmenden Orientierung nach durchgängigen Prozessen mit integrierten Prozess-Stationen. Wie in den beiden vergangenen Jahren kommt der Produktions- und Montage-Automatisierung durch Sondermaschinenbauer, Systemintegratoren und Roboter- Anlagenbau eine hohe Bedeutung zu, weshalb es eine Neuauflage des Spezial-Messeführers gibt. In Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Xpertgate wird außerdem ein weiterer Spezial-Messeführer zum Thema Füge- und Verbindungstechnik erstellt. Dieser beinhaltet einerseits die an der Motek zahlreich vertretene mechanische und andererseits auch die thermische Füge- und Verbindungstechnik als auch Füge- und Verbindungslösungen, zum Beispiel durch Kleben, womit eine hohe Praxis-Orientierung gewährleistet ist und die Prozessketten in allen relevanten Ausprägungen zur Darstellung kommen.

Die Akzeptanz für die grundlegenden Neuerungen sei bei den allermeisten Ausstellern groß; nicht zuletzt auch deshalb, weil das Projektteam um den langjährigen Projektleiter Rainer Bachert alles daran setze, den Wünschen der Aussteller nach favorisierter Platzierung und mehr Ausstellungsflächen gerecht zu werden, heißt es beim Veranstalter Schall. So meldete das Unternehmen denn auch bereits Monate vor der Messe Wachstumskurs, was die Ausstellerzahl betrifft. Gleichzeitig steigen die Flächenansprüche der einzelnen Unternehmen. Ein Beispiel dafür ist der Bereich Montagesysteme und Anlagenbau. Hier präsentieren unter anderem weit über 130 Hersteller von Montage- und Automatisierungslösungen ihr Können und ihre Kompetenz – und zwar in unterschiedlichen Technologie-, Verfahrens- und Prozess-Disziplinen.

Auch handling zeigt sich wieder von seiner besten Seite. Die Preisverleihung des diesjährigen handling-awards findet am 6. Oktober, dem zweiten Messetag, nachmittags um 15.30 Uhr auf der Messe statt. Auch mit einem eigenen Stand sind wir wieder vertreten – in Halle 3, Stand 3200-1. bw

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