Transportdorn-Schnellwechsel

Unkompliziertes Retrofitting

Schneller Transportdornwechsel. Mit der Entwicklung eines Schnellwechselkonzepts sorgt KHS bei seinen Innopet-Blomax-Streckblasmaschinen für eine deutliche Verringerung der Wechselzeiten.

KHS hat bei der Weiterentwicklung seines Schnellwechselkonzepts für die Streckblasmaschine Innopet Blomax das Aktiv-Dorndesign beibehalten. (Bild: KHS)

Bei Formatwechseln tauschen Anwender neben den Blasformen auch andere Bauteile aus. Dabei kommt vor allem den Transportdornen besondere Bedeutung zu, da ein kompletter Wechsel dieser Formatteile bisher zeitintensiv war. Es ist jetzt dank optimierter Aktivdorne möglich, bei allen gängigen Neckdesigns die Formatumstellzeit um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Interessant ist diese neue Option für alle Getränkehersteller, die Produkte mit unterschiedlichen Flaschenmündungen herstellen.

Eine Blomax-Hochleistungs-Streckblasmaschine kann je nach Baugröße etwa 280 Transportdorne enthalten. Wenn in der Getränkeproduktion ein Produktwechsel erfolgt, der einen Wechsel des Flaschenmündungstyps bedingt, musste bisher jeder Dorn komplett und einzeln ausgetauscht werden.

Nun stellt KHS eine wesentlich schneller tauschbare Variante vor, die den Austausch ergonomisch und obendrein ohne Werkzeug und ohne größeren Kraftaufwand ermöglicht. Neben den Transportdornen lassen sich nun auch die Abschirmungen, Greifer und weitere Teile über Schnellwechselvorrichtungen einfach austauschen oder zum Teil ganz ohne Montage durch eine simple Drehung anpassen. Das macht die Formatumstellung denkbar einfach und schnell.

Anzeige

KHS hat bei der Neuentwicklung das bewährte Aktiv-Dorndesign beibehalten. Der nun optimierte Wechsel ist dadurch gekennzeichnet, dass nur noch das eigentliche Formatteil, also der Dornkopf selbst, ersetzt wird und die gesamte Dornmechanik unberührt bleibt. Hierdurch gewinnen Anwender wertvolle Produktionszeit. Der Wechsel eines Dornes benötigt nur etwa fünf Sekunden erfolgt, informiert KHS. Das neue Verfahren lässt sich an jeder Innopet-Blomax-Serie IV nachrüsten, denn nach einmaliger Anpassung der Transportdorne sind keine weiteren mechanischen oder elektrischen Umbauten an der Maschine mehr notwendig. pb

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Greifsystem für die...

Zusammenarbeit ohne Zusammenstoß

Damit Mensch und Roboter ohne  Schutzzaun in gemeinsamen Arbeitsräumen arbeiten können, müssen hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt werden. Der von Schunk zur Hannover Messe vorgestellte Großhubgreifer Co-act EGL-C setzt dazu auf neue Lösungen.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Weicher Sauggreifer

Sensibles wird greifbar

Das neue weiche Greifwerkzeug Pisoftgrip von Piab wurde speziell für die Lebensmittelindustrie entwickelt. Der Vakuum-basierte weiche Greifer ist dafür geeignet, empfindliche und leichte Objekte mit unregelmäßiger Formen oder ungewöhnlichen...

mehr...

Griff in die Kiste

Neue Picking-Sensoren

Der robotergeführte „Griff in die Kiste“ steigert heute signifikant den Automatisierungsgrad der industriellen Produktion und erlaubt dabei höchste Flexibilität. Für die Sortierung von Bauteilen für das Fahrwerk setzt einer der größten...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Bionischer Greifer

Smarter Softie

Bionischer Greifer. Festo hat die pneumatische Roboterhand Bionic Soft Hand, entwickelt. Kombiniert mit dem Bionic Soft Arm, einem pneumatischen Leichtbauroboter, eignen sich die Future Concepts für die Mensch-Roboter-Kollaboration.

mehr...

Handhabungstechnik

Greifer bringt sich das Greifen bei

Autonomes Greifen. Waren Greifprozesse bislang primär auf eine hohe Produktivität und Prozesssicherheit getrimmt, rückt in Verbindung mit der smarten Fabrik zusätzlich die Flexibilität in den Fokus. Künftig sollen Greifer flexible Operationen bis...

mehr...