Greiferhand

Dem Menschen nachempfunden

Mechatronische Fünf-Finger-Greifhand geht in Serie. Nach einer intensiven Konzeptphase hat Schunk die anthropomorphe Greifhand in das standardisierte Modulprogramm für mobile Greifsysteme aufgenommen. Außerdem in Hannover: Care-O-Bot 4.

Eine Hand mit neuen Antrieben: Die SVH von Schunk soll menschlichen Vorbildern zumindest mechanisch nahe kommen. (Foto: Schunk)

Die für Servicerobotik-Anwendungen konzipierte mechatronische Fünf-Finger-Greifhand SVH hat den Schritt zur Serienreife geschafft. Wahlweise ist sie als linke oder rechte Hand erhältlich. In Größe, Form und Beweglichkeit gleicht sie verblüffend ihrem menschlichen Vorbild. Mithilfe von insgesamt neun Antrieben können ihre fünf Finger unterschiedlichste Greifoperationen ausführen. Elastische Flächen an den vorderen Fingergliedern gewährleisten dabei den zuverlässigen Halt der gegriffenen Objekte. Zudem lassen sich zahlreiche Gesten darstellen, wodurch eine visuelle Kommunikation zwischen Mensch und Serviceroboter erleichtert und die Akzeptanz für den Einsatz im menschlichen Umfeld erhöht werden. Da die Steuer-, Regel- und Leistungselektronik komplett in die Handwurzel integriert ist, lassen sich besonders kompakte Lösungen realisieren. Die Ansteuerung erfolgt wahlweise über Profibus oder CAN-Bus. Über definierte Schnittstellen kann die SVH mit marktüblichen Industrie- und Leichtbaurobotern verbunden werden. Für den Einsatz in mobilen Anwendungen ist die Energieversorgung auf batteriegerechte 24 V DC ausgelegt.

Wie vielseitig das Firmen-Katalogprogramm genutzt werden kann, wird auch am Care-O-bot 4 deutlich, einem modular aufgebauten Serviceroboter, der vom Fraunhofer IPA in Stuttgart entwickelt wurde und von Schunk auf der Hannover Messe präsentiert wird. „Mit seinem hohen Standardisierungsgrad ist Care-O-bot 4 ein Meilenstein im Bereich der mobil einsetzbaren Serviceroboter“, unterstreicht Henrik A. Schunk. Sowohl die Armgelenke als auch die Ein-Finger-Hand des Care-O-bot 4 stammen aus dem standardisierten Modulprogramm für mobile Greifsysteme von Schunk. „Da Servicerobotiklösungen in der Regel mobil eingesetzt werden, müssen die Komponenten leicht, kompakt und energieeffizient sein“, so Schunk weiter. „Genau für solche Einsätze in der Servicerobotik sind die mobilen Greifsysteme konzipiert. Die Komponenten lassen sich in industriellen Anwendungen ebenso einsetzen wie in Mess- und Prüfapplikationen oder in Assistenzsystemen, die Menschen im Alltag unterstützen.“ Mit seinem hohen Standardisierungsgrad ist Care-O-bot 4 ein Meilenstein im Bereich der mobil einsetzbaren Serviceroboter“, unterstreicht Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter. „Da Servicerobotiklösungen in der Regel mobil eingesetzt werden, müssen die Komponenten leicht, kompakt und energieeffizient sein“, so Schunk weiter. „Genau für solche Einsätze in der Servicerobotik sind die mobilen Greifsysteme konzipiert. Die Komponenten lassen sich in industriellen Anwendungen ebenso einsetzen wie in Mess- und Prüfapplikationen oder in Assistenzsystemen."

Anzeige

Während bei den Vorgängern des Care-O-bot 4 noch Grundlagen wie Objekterkennung oder sichere Navigation im Vordergrund standen, ist jetzt ein wichtiger Schritt in Richtung Kommerzialisierung gelungen.    bw

HMI Halle 17, Stand E28

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Kabeldurchführung

Ab durch die Führung

RSP hat den Ciro - Circular Rotator vorgestellt, eine Kabeldurchführung für mehr Flexibilität des Roboters. Der Ciro sitzt an der sechsten Achse des Industrieroboters. Die Kabel und Schläuche, die häufig eine Störkontur darstellen und einen Roboter...

mehr...

Kommissionierung

Der Roboter bringt Entlastung

Kommissionierung von Plattenwerkstoffen. Der Fertighausexperte Fingerhaus hat die Kommissionierung und Sortierung von Plattenwerkstoffen automatisiert. Hier ist ein ABB IRB 6650S mit einer speziellen Vakuumlastaufnahme im Einsatz.

mehr...
Anzeige

Offene Steuerungstechnik für die Intralogistik

Als Spezialist für PC-based Control zeigt Beckhoff auf der LogiMat, wie Logistikanwender mit einer offen konzipierten Automationsplattform noch flexibler auf Markttrends reagieren und Logistikabläufe optimieren können. Mit den modularen und skalierbaren Automatisierungs- und Antriebstechnikkomponenten lassen sich auch komplexeste Intralogistikszenarien umsetzen.

mehr...

Delta Roboter

Roboter aus der Box

Einfache Aufgaben schnell, leicht und kostengünstig automatisieren: Dieses Ziel geht Igus mit seinen Low-Cost-Automation-Produkten an. Dazu hat der Motion-Plastics-Spezialist ein komplett neues Produkt entwickelt.

mehr...
Anzeige

Leichtbauroboter

Neue Generation mit e

Mit der e-Series hat Universal Robots eine neue Generation kollaborierender Leichtbauroboter auf den Markt gebracht. Sie bietet Benutzern einen größeren Bedienkomfort und eine erhöhte Vielfalt von Anwendungsbereichen zur Steigerung der...

mehr...

FORobotics

Trends der Robotik

Mobile ad-hoc kooperierende Roboterteams in der Fabrik der Zukunft. Der Forschungsverbund „FORobotics“ untersucht die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von autonomen, mobilen Robotern in der Produktion.

mehr...
Anzeige

Highlight der Woche

IFOY Nominee - TORWEGGE auf der Intec in Leipzig
Ein guter Start ins Jahr für den Intralogistik-Spezialisten. Das Unternehmen TORWEGGE wurde als IFOY Nominee mit dem FTS Manipula-TORsten nominiert. TORsten wird auf der Intec in Leipzig zu sehen sein. Außerdem wird ein Querschnitt des Komponenten-Portfolios in Halle 3 an Stand F34 präsentiert.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige

Highlight der Woche

Ergonomische Packarbeitsplätze von Treston bieten maßgeschneiderte und effiziente Lösungen für den Einsatz in Versand und Logistik. Wir stellen aus: Besuchen Sie uns auf der LogiMAT in Stuttgart vom 19. – 21. Februar 2019, Halle 5, Stand F41.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige