14 | FMB Kompakt 2011 Kompakt 2011 – Nachhaltig und effizient amball business-software Nordostpark 12-14 90411 Nürnberg Telefon +49 (0)911/5 27 97-0 Telefax +49 (0)911/5 27 97-50 E-Mail info@amball.de www.amball.de amball business-software: Der ERP-Spezialist für die Fertigungsindustrie amProduction für die Auftragsfertigung und Projektfertigung amProduction ist vollständig in die ERP-Lösung Microsoft Dynamics NAV integriert und bildet sämtliche betriebliche Prozesse zur auftragsbezogenen Produktionsplanung und -steuerung ab.
amProject für den Maschinenbau und Anlagenbau amProject ist vollständig in die ERP-Lösung Microsoft Dynamics NAV integriert und deckt alle notwendigen Funk- tionalitäten, die zur Abwicklung komplexer Aufträge be- nötigt werden, ab.
amball business-software ist ein international tätiges Systemhaus.
Auf Basis der Unterneh- mens-Software Microsoft Dynamics NAV (Navision) und weiterer Partnerprodukte realisieren wir IT-Projekte für den Mittelstand.
Green Production kommt 2012 Green Production ist nach einer Studie der FeltenGroup, Soft- warehaus für das Produktionsmanage- ment, ein sehr reales Thema in den Ferti- gungsunternehmen geworden.
Im We- sentlichen beginnen die Investition dazu bereits 2012.
EmenwenigeDeutschland rst Unterneh- in haben notwendigen Pla- nungen für eine durch- greifende Emissionsredu- zierung in der Schublade.
Aber ab kommendem Jahr wird es den Planungen zu- folge auf breiterer Front Investitionen in energie- schonende Maßnahmen geben.
„Die gesellschaftliche Diskussion zum Umwelt- schutz und die gleichzeitig kontinuierlich steigenden Energiepreise haben die Notwendigkeit CO2-scho- nender Produktionsver- hältnisse in letzter Zeit massiv in den Vordergrund gerückt“, urteilt Werner Felten, Geschäftsführer des Softwarehauses.
„Rangier- te dieses Thema vor Jah- resfrist noch im Mittelfeld der Agenda vieler Unter- nehmen, so hat es in den letzten Monaten eine sehr dynamische Veränderung gegeben.“ Diese Einschätzung wird auch von den Ergebnissen der Studie bestätigt.
Da- nach geben 29 Prozent der über 260 befragten Pro- duktionsbetriebe an, dass Green Production inzwi- schen eine hohe Priorität erlangt hat.
Zusätzlich wird in jedem dritten Unterneh- men aktuell hierzu inten- siv über die strategische Positionierung diskutiert.
Lediglich ein Siebtel der Firmen sieht in dem Thema noch keine ausreichende Substanz, um sich damit intensiver auseinander zu setzen.
Für weitere 20 Pro- zent ist Green Production derzeit erst punktuell rele- vant.
Doch ganz unabhängig davon, ob seitens der Ver- antwortlichen bereits eine konkrete Beschäftigung mit diesem Thema besteht, resultiert die Motivation für emissionsmindernde Produktionsverhältnisse in besonderem Maß aus wirtschaftlichen Überle- gungen.
Dieses Bekennt- nis gibt fast die Hälfte der befragten Firmen ab, wäh- rend sich nur für 29 Prozent ein primär ökologisches Denken dahinter verbirgt.
In jedem vierten Fall wer- den beide Aspekte als die entscheidenden Impulsge- ber für Investitionen zur engagierten Reduzierung der produktionsbedingten Emissionen gleichrangig bewertet.
Ein derartiges Engagement hat jedes zehnte Unter- nehmen nach eigenen Aus- sagen bereits in letzter Zeit umfassend realisiert.
Fast ähnlich viele wollen aber mit entsprechenden Inves- titionen noch im laufenden Jahr nachziehen.
Alle an- deren planen solche Maß- nahmen in ihren Produkti- onsstrukturen vor allem in den kommenden zwei Jah- ren.
So wollen sich bis 2013 zwei Drittel der befragten Produktionsfi rmen diesem Thema nachdrücklich ge- widmet haben.
Dass sie sich nicht zügiger auf Green Production aus- richten, liegt offenbar an der noch fehlenden kon- zeptionellen Ausrichtung.
Denn erst jedes siebte Un- ternehmen verfügt schon über die notwendigen Maßnahmenplanungen.
Ähnlich viele sind gegen- wärtig damit beschäftigt, ihre Strategie zur CO2- Minderung zu entwickeln.
Weitere 17 Prozent haben sich dies für die nächsten Monate vorgenommen, ein Viertel der Unterneh- men für das kommende Jahr.
Diesen Planungen kommt in den Augen von Felten auch zunächst die größ- te Bedeutung zu.
„Die hauptsächliche Aufgabe wird darin bestehen, erst einmal überhaupt die Vor- aussetzungen für die not- wendige Datenanalyse zu schaffen.
Erst mit diesen analytischen Instrumenten wird es möglich sein, die gesamten Energieverbrau- cher detailliert zu bewer- ten und als Konsequenz ein systematisches Maß- nahmenmanagement für kontinuierliche Optimie- rung aufzubauen.“ Felten Group, www.felten-group.com Der Investitionsschub für nachhaltige Produktionen kommt im nächsten Jahr.
(n = 266 Unternehmen, Quelle Felten-Group 2011)