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Transfersysteme

Für den Transfer von Arbeitsgegenständen, Produkten, Halbprodukten oder Werkstückträgern von Station zu Station im Rahmen der Produktion ist eine bestimmte Fördertechnik nötig - für den kontinuierlichen oder auch den taktweisen Transport. Hier unterschiedet man unterschiedliche Bauarten und Systeme - dazu gehören zum Beispiel Kettensysteme für den Hängebahntransfer, Förderbänder, Doppelgurtbänder, Rollenbahnen, Schrägrollenförderer oder auch mechanische Systeme wie Schneckenwellen oder Schienenbahnen. Sowohl in den Montagebereichen einer industriellen Fertigung als auch in Kommissionier- und Warenverteilbereichen sind Transfersysteme im Einsatz - jeweils in sehr unterschiedlichen Ausführungen und ganz nach der konkreten Aufgabenstellung konzipiert. Neben der Horizontalförderung ist auch die Vertikalförderung verbreitet. Auch aus dem Alltag kennt jedermann Transfersystemen - etwa das Warenband an der Kasse im Supermarkt oder das Gepäckband bei der Kofferausgabe an Flughäfen.

Das im Bild dargestellte Transfersystem TS 5 von Rexroth transportiert Lasten bis 300 Kilogramm. Das Antriebskonzept dieses Rollenförderers mit Königswelle lässt dem Anwender viel Freiheit für eine schnelle und einfache Anlagenplanung oder -erweiterung auch bei langen Produktionsstrecken. Der Transport der Produkte erfolgt auf einem Werkstückträger oder direkt auf einer durchgängigen Rollenbahn. Das Transfersystem ist modular aufgebaut und vormontiert. Alle Komponenten lassen sich beliebig miteinander kombinieren. Durch seine robuste Ausführung eignet sich das TS 5 besonders für raue Fertigungsumgebungen, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Im Gegensatz zu einem Rollenketten-Fördersystem ist es auch im zerspanenden Bereich einsetzbar. pb

(Foto: Bosch Rexroth)

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