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Motek 2013 - Impressionen

Teil 2

(Foto: © P. Born)

Motek 2013 mit Weltpremieren in Roboter- und Automatisierungstechnik
Mit 1.056 Ausstellern aus 21 Nationen und 36.967 Fachbesuchern aus 101 Ländern der Erde zogen die am 10. Oktober 2013 zu Ende gegangene Welt-Leitmesse Motek und der parallel dazu veranstaltete Branchentreff Bondexpo erneut die internationale Fachwelt in ihren Bann. Der Messeveranstalter, P. E. Schall in Frickenhausen, äußerte sich sehr zufrieden und vermeldete gar eine beinahe euphorische Stimmung: Die Messe sei überragend gewesen, die Zielvorstellungen seien weit übertroffen worden, und die Aussteller zeigten sich hoch zufrieden. "Ab dem zweiten Messetag ging buchstäblich die Post ab", war zu hören. Die Motek, Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, zeigte sich im 32. Jahr ihres Bestehens munter und vital - eben wie der Markt, an den sie sich permanent anpasst. Der Veranstalter hat den Kompetenzbereich Montageanlagenbau, schlüsselfertige Komplettlösungen, Roboter-Systemintegration und Roboterhersteller neu konzipiert und damit deutlich ausgeweitet. Allein 18 Prozent der 941 Motek-Aussteller waren dem Roboter-Thema zugeordnet.

Mancherorts wurden Kapazitätsgrenzen erreicht
Bewährt hat sich offenbar auch die optimierte Strukturierung des Ausstellungs-Portfolios nach der stufenförmigen Hallenanordnung der Landesmesse Stuttgart mit der Hallenfolge 1, 3, 5, 7 und 9. Insgesamt waren 65.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in Linie angeordnet. Damit ging eine gewisse Besucherlenkung einher, sodass sich die Aussteller fast vom Start weg und bis in die späten Nachmittagsstunden hinein über einen starken Strom an Fachbesuchern freuen konnten. Manche Aussteller gaben bei der traditionellen Befragung an, im Vergleich zum Vorjahr an einem Messetag 20 Prozent mehr Besucher registriert zu haben, während andere sogar von Kapazitätsgrenzen berichteten, obwohl sie dieses Jahr größere Standflächen gebucht und belegt hatten.

Nach der Messe ist vor der Messe
Die Strategie des Veranstalters P. E. Schall, alle relevanten Disziplinen in der Produktions- und Montageautomatisierung an einem zentralen Ort zusammenzuführen, hat offensichtlich einmal mehr sowohl die Aussteller als auch die Fachbesucher aus aller Welt überzeugt: auf der einen Seite die klare Portfolio- und Nomenklatur-Orientierung entlang der Prozessketten, auf der anderen Seite die Einbeziehung von Technologie- und Verfahrens-kompatiblen Themen wie Füge- und Verbindungs-Lösungen. Das an der industriellen Praxis ausgerichtete Fachmessen-Duo Motek und Bondexpo deckt als einzige Fachveranstaltung weltweit alle Segmente der Produktions- und Montageautomatisierung ab - von Komponenten über Baugruppen und Teil-/ Subsystemen bis zu kompletten Systemlösungen. Davon kann sich die globale Fachwelt erneut überzeugen, wenn vom 6. bis 9. Oktober 2014 die 33. Motek und die 8. Bondexpo durchgeführt werden.

Ausstellerfazit: Messe ist optimal auf die Anforderungen der Montageautomation zugeschnitten
"Die Motek hat in diesem Jahr ihre führende Rolle als deutsche Leitmesse für die Produktions- und Montageautomatisierung einmal mehr bestätigt", unterstrich Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter von Schunk in Lauffen am Neckar. Insbesondere der hohe Anteil kundigen Fachpublikums sei auffällig gewesen. "Vor allem unsere hocheffizienten Neuheiten zur Produktivitätssteigerung in der automatisierten Montage standen im Fokus der Fachbesucher." Mit der Motek habe Schunk an den Erfolgen der Hannover Messe und der EMO angeknüpft und optimale Voraussetzungen für einen starken Jahresendspurt geschaffen. Ziel sei es gewesen, im Jubiläumsjahr "30 Jahre Schunk-Greifer" die Nr. 1-Position des Unternehmens umfassend unter Beweis zu stellen, so Henrik A. Schunk. pb

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