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Behälter und Kästen

(Foto: Copyright © 2014 Born)

Lagerkästen, Transportbehälter, Kommissionierbehälter - für jegliche Güter sind permanent unzählige Kisten, Kästen und Behälter im Einsatz. In jeder Branche, in allen denkbaren Größen und Ausführungen. Es gibt zum Beispiel Stapelkästen, nestbare Kästen, Sichtlagerkästen, Behälter mit und ohne Deckel, mit abnehmbarem oder klappbarem Deckel, mit Griff und ohne Griff, große Behälter und kleine Behälter, Kästen für Schweres oder Leichtes, hohe Behälter und flache Behälter - auch Tablare genannt. Sowohl der innerbetriebliche Materialfluss und jedwede Lagerhaltung als auch der Warentransport gewerblich und nichtgewerblich sind ohne jeweils geeignete Behälter undenkbar. Behälter und Kästen ermöglichen erst eine effiziente Güterverteilung und einen sicheren Transport, der die Waren vor Schäden schützt und dem Anwender die Handhabung erleichtert - jeder kennt auf Anhieb praktische und unverzichtbare Beispiele aus seinem privaten Umfeld: Mülltonne, Wäschekorb, Bierkasten.

Die Weiterentwicklung von Behältern und Kästen für den industriellen Einsatz fokussiert besonders das Material, die ergonomische Handhabbarkeit und Platzersparnis. In vielen Fällen ersetzen Kunststoffe Metall, nicht zuletzt wegen des Gewichts und der Handhabbarkeit. Ein leichtes und sicheres Handling der Behälter sorgt für einen rationalen Warenfluss, für eine Zugriffs- und Wegeoptimierung und damit verbesserte Abläufe in den Bereichen Fertigung, Verteilung und Transport. Klappbare Mehrwegbehälter, etwa Großladungsträger für Automobilteile und -zubehör, helfen beim Sparen von Zeit und Ressourcen.

Behälter und Kästen sind schließlich auch Voraussetzung für Kanban, das dezentrale Produktionssteuerungssystem, das auf dem Pull-Prinzip basiert. Das heißt, ein leerer Behälter ist Anstoß für einen Arbeitsgang oder Auftrag. In allen Lägern befinden sich für jedes Teil mindestens zwei gefüllte Kanban-Behälter, und jedes Teil ist einem bestimmten Behälter zugeordnet. Jeder dieser Behälter ist mit einer Kanban-Karte mit allen wichtigen Infos versehen, etwa Menge, Teilenummer, Lagerort und Empfängerlager. Wird nun ein Behälter zum Beispiel mit Fertigwaren leer, wird er umgehend wieder aufgefüllt und erneut am Platz zur Verfügung gestellt, damit der Warenkreislauf geschlossen und die Lieferfähigkeit sichergestellt ist. pb

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