Tagung zur Energieeffizienz durch Automation

Energie sparen gehört zu Industrie 4.0

Durch ein Energiemonitoring werden die Richtigkeit der Maschinenfunktionalität überwacht und zusätzlich Fehlfunktionen vorbeugend erkannt – was langfristig die Produktivität bedeutend steigert.

Eda Tagung. (Fotos: F-AR)

Maschinen sind dazu ausgelegt, Produkte anhand einer gewünschten Qualität und Leistung nach definierten Parametern eines Anforderungskataloges zu produzieren. Wenn auf diesem Weg Produktionsschritte energiesparsam umgesetzt werden sollen, muss die energieeffiziente Auslegung der kompletten Produktionslinie durch überlegte Konstruktion, Layoutierung, sowie zusätzliche Integration entsprechender Intelligenz, in die Steuerung erfolgen.

Energiemonitoring trägt zur Effizienzsteigerung beim Energieverbrauch bei.

In diesem Zusammenhang fand zum ersten Mal die Tagung EdA2015 – Energieeffizienz durch Automation in Wien statt, um das österreichische Bundes-Energieeffizienzgesetz, das am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, mit produzierenden Betrieben, Maschinenherstellern und Beratern zu diskutieren. Erfahrene Vertreterinnen und Vertreter renommierter Firmen aus Deutschland und Österreich standen den Teilnehmenden für Fragen und Antworten zu den Themen Energiemonitoring, Energiemanagementsysteme, Bewertungs- und Optimierungsmethoden, wirtschaftliche Druckluft-Aufbereitung sowie Energieeffizienz zur Verfügung.

Soviel ist festzuhalten: Energieeffizienz bleibt auch in den nächsten Jahren ein Forschungsthema in der Produktion. Nicht zuletzt aus dem Grund, da Energieeffizienz ein wesentlicher Bestandteil der Industrie 4.0 ist. Der Weg zu einer verbesserten Energieeffizienz führt jedenfalls über eine intelligente Automatisierung.

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Die Tagung wurde vom Verein F-AR, Förderung der Automation und Robotik, und seiner Plattform Automatisierungstechnik in Kooperation mit der Centauro, Weidmüller und Limón organisiert. Die Plattform Automatisierungstechnik wurde 2013 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Automatisierungsbranche zu fördern, die Kommunikation zu pflegen, Marktauftritte zu stärken und Partnerfirmen in der Entwicklung und bei der Vorbereitung für die Industrie 4.0 zu unterstützen. bw

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