Digitale Plattform für Datentransport

Mit Axoom können Maschinen sprechen

Durch differenzierte Datenauswertung bringt Axoom Maschinen zum Sprechen: Auf der Hannover Messe zeigt das von Trumpf gegründete Karlsruher Start-up auf dem Messestand eine aktive, über Axoom verbundene Produktionswelt mit Maschinen, Messgeräten, Smart Glasses und anderen Elementen.

Mit dem Express Analyzer lassen sich Sensor- und Maschinendaten schnell analysieren und verstehen. (Bild: Axoom)

Die Anlagen und Geräte liefern ihr digitales Abbild in einen riesigen Bildschirm und sorgen so für Transparenz. Dabei kommen Lösungen des neuen Produktbereichs Axoom IoT genauso zum Einsatz wie Angebote von Partnern, etwa Xetics Lean. Mit dabei sind auch neue Partner wie die Carl Zeiss Industrielle Messtechnik und Gühring. Der weltweit tätige Technologiekonzern Zeiss ist auf dem Axoom-Messestand mit einem vernetzten Fertigungsmessgerät vertreten. Bei den Zeiss-Lösungen für die mehrdimensionale Messtechnik steht stets die flexible Anpassung an den Bedarf des Kunden im Vordergrund: Die Messgeräte können ihre Daten auf verschiedene Plattformtechnologien übertragen. In Hannover zeigt Zeiss in Kooperation mit Trumpf und Axoom am Beispiel des Fertigungsmessgeräts Zeiss Duramax, wie Messgeräte in übergeordnete Systeme und in die Fertigungsplanung eingebunden werden können.

Gühring hat bereits eine erste App, einen Schnittkraftrechner, in den Axoom-Store eingestellt. In Entwicklung ist eine Navigator-App: Der Kunde gibt einen Werkstoff samt Bearbeitung ein. Die App schlägt vor, welches Werkzeug geeignet ist und ermöglicht zudem eine schnelle Bestellung. Darüber hinaus plant Gühring, Axoom auch intern als Plattform einzusetzen. Das Unternehmen fertigt auf selbst hergestellten Schleifmaschinen Präzisionswerkzeuge, und zwar in verschiedenen vollautomatisierten Werken. Von der Vernetzung dieser Maschinen verspricht sich Gühring großen Mehrwert, wobei Axoom ein wichtiger Baustein sein wird, um weltweit Maschinenzustände darzustellen.

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Performance Dashboards zeigen die Leistungen der Anlagen unter realen Produktionsbedingungen. (Bild: Axoom)

„An unsere Plattform lassen sich herstellerübergreifend verschiedene Maschinen anbinden. Dadurch können einerseits Hersteller mit allen Geräten im Feld kommunizieren und bessere Services anbieten, andererseits erhalten Anwender in fertigenden Unternehmen ein digitales Abbild ihrer kompletten Produktionshallen“, erläutert Axoom-Geschäftsführer Florian Weigmann. „Wir verbinden damit zwei Welten und optimieren die Informationsströme zwischen Maschinenherstellern und produzierendem Gewerbe.“ Mit Axoom lassen sich im Handumdrehen digitale Services und Apps erstellen – das eröffnet neue Geschäftsmodelle. as

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