Servosystem

Weniger ist mehr

Steuerungsentwickler Adlos und Antriebsspezialist Koco Motion haben Kann-Motion entwickelt. Das aus einem Schrittmotor, Encoder und Steuerung bestehende Servosystem könne nur das, was es muss, aber das perfekt, erklärte Koco-Motion-Geschäftsführer Gerhard Kocherscheidt.

Die einfache Antriebsplattform Kann-Motion für kundenspezifische Anwendungen könne nur das, was sie muss und zwar perfekt und wirtschaftlich, so der Hersteller. (Bild: Koco Motion)

„Das System bietet einen deutlichen Kostenvorteil, realisiert durch die darin verbauten – auf die Anwendung abgestimmten und notwendigen – Komponenten.“ Auf der mechanischen Seite kommt beispielsweise ein Schrittmotor statt DC-Motor mit Getriebe zum Einsatz. Daraus resultiert eine Bauteilersparnis, einhergehend mit einem geringeren Verschleiß, höheren Standzeiten und einer geringeren Geräuschentwicklung. Das System lässt sich über Befehle oder Ablaufprogramme programmieren. Seine Einsatzgebiete finden sich überall dort, wo Positionieraufgaben, geregelter Dauerlauf oder programmierter Bewegungsablauf benötigt werden. Zusätzlich können die digitalen und analogen Ein- und Ausgänge zur Initiierung der Bewegungsabläufe programmiert werden.

Den Kann-Motion gibt es in den Flanschgrößen Nema 17, 23 und 24 mit Drehmomenten von 0,4 bis drei Newtonmeter. Die Versorgungsspannung beträgt je nach Anwendung 24 bis 48 Volt. Die Kommunikation erfolgt über die RS232 Schnittstelle als Standard. Die Motorparameter sind jeweils in dem internen Speicher hinterlegt. Über ein Terminalprogramm können weitere Parameter und Befehle zu gewünschten Bewegungsabläufen an die Motorsteuerung gesendet werden. as

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