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Artikel und Hintergründe zum Thema

Vakuummotor

Mitten in der Kälte

Immer mehr Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsprozesse finden unter Luftausschluss und bei teilweise extremer Kälte statt. Hierfür braucht es Antriebselemente, die innerhalb dieser extremen Bedingungen präzise und zuverlässig funktionieren, so wie der neue Linearaktuator von Phytron.

Der erste Linearaktuator von Phytron für den kryogenen Einsatz. (Bild: Phytron)

Gerade für Tieftemperaturen bis minus 269 Grad Celsius läutet dieser Vakuummotor eine neue Ära ein, hofft der Anbieter. Wurden zuvor die Antriebseinheiten außerhalb dieser extremen Einsatzbereiche betrieben, können ab sofort neue Analyse-, Mess- und Forschungsansätze entstehen, bei denen der Antrieb innerhalb des Ultrahochvakuums beziehungsweise in kryogener Umgebung arbeitet. Im Innern befindet sich das Know-how aus 30 Jahren Entwicklung von In-Vakuum-Schrittmotoren. Dieser Linearaktuator vereint Zuverlässigkeit, Kraft und Präzision bei extremen Umweltbedingungen und simplifiziert Kundenmechaniken durch das Wegfallen von Durchführungen in Kryo-Vakuumkammern.

In Teilen aus Titan gefertigt kann der trockengeschmierte Aktuator auch in der Nähe sensibler Optiken betrieben werden, ohne diese durch Ausgasen zu kontaminieren. Die erste Version der Baugröße 25 Millimeter liefert einen Linearhub von 13 Millimeter. Bei einer Positioniergenauigkeit weniger als 0,01 Millimeter kann eine Last von zehn Newton bewegt werden; in Kombination mit einem integrierten Planetengetriebe sind es 30 Newton. Im Laufe des Jahres wird der Linearaktuator auf die Baugrößen 32 und 42 Millimeter skaliert und erweitert Phytrons Portfolio von Automatisierungslösungen für extreme Umweltbedingungen. pb

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