Mitsubishi beweist Verpackungs-Know-how

Maschinen kommunizieren untereinander

Mitsubishi Electric verweist auf sein Engineering-Know-how mit einer Schlauchbeutel-Verpackungsapplikation. Die Anwendung basiert auf der Automatisierungsplattform iQ Platform von Mitsubishi Electric.

Steuerungselektronik für Schlauchbeutelmaschinen: Mitsubishi Electric. (Foto: Mitsubishi)

Außerdem kommen speziell für Verpackungsmaschinen vordefinierte Funktionsblöcke zum Einsatz, über die sich die Kontrollsysteme inklusive der Bedienpanels schnell und komfortabel in Betrieb nehmen lassen. Die in der Praxis getesteten Programmbausteine sind nach internationalen Standards wie PLCopen Motion und PackML zertifiziert. In Kombination mit den integrierten Entwicklungswerkzeugen der iQ Platform sorgen sie für verkürzte Markteinführungszeiten von Verpackungslösungen.

Die Applikation zeigt, wie sich unterschiedliche Verpackungsprozesse mithilfe der iQ Platform realisieren lassen. Über ein breites Angebot von integrierten SPS-, Motion-, HMI- und Servo-Systemen können maßgeschneiderte Maschinenlösungen einfach umgesetzt werden. Die Schlauchbeutelmaschine etwa umfasst neben der iQ Platform eine SPS, einen Motion-Controller, Servomotoren und ein GOT2000 HMI von Mitsubishi Electric. Die iQ Platform ist mit der integrierten Entwicklungssoftware iQ Works ausgestattet, die eine sehr einfache und schnelle Parametrierung der verschiedenen Komponenten erlaubt. Hinzu kommen die vorgefertigten Programmbausteine, mit deren Hilfe sich die Entwicklungszeiten von Verpackungsanlagen zusätzlich erheblich reduzieren lassen. Sie eignen sich für kleine Maschinen bis hin zu kompletten Fertigungslinien und sind in einer Standard-Bibliothek hinterlegt. Außerdem sorgen die Funktionsblöcke im laufenden Betrieb für einen reduzierten Wartungsaufwand.

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Screenshot der Software für Schlauchbeutelmaschinen. (Foto: Mitsubishi)

Heiko Weichert, Application Engineering bei Mitsubishi Electric Europe B.V., erklärt: „Die Mitsubishi Electric Steuerungen verfügen über offene Schnittstellen für Verpackungsanwendungen, wie beispielsweise das Weihenstephan-Protokoll und PackML. Dadurch ist eine sehr einfache Kommunikation zwischen verschiedenen Verpackungsmaschinen und/oder -linien möglich. Außerdem unterstützen sie Plug-and-Play-Verbindungen mit übergeordneten MES- und ERP-Systemen. Bei voller Datenkonsistenz lassen sich somit Produktionsplanung und Qualitätssicherung in den Steuerungsprozess integrieren und folglich Produktivität, Zuverlässigkeit und Kostenkontrolle steigern.“

Die Verpackungsmaschine ist je nach tatsächlichen Anforderungen um zusätzliche Komponenten wie etwa Vision- oder RFID-Sensoren erweiterbar. bw

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