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Retroreflektierende Etiketten

„Katzenaugen“ im Hochregal

Barcode-Etiketten bieten die Möglichkeit, viel Information auf kleinstem Raum unterzubringen. Doch die Anforderungen der Intralogistik gehen noch einen Schritt weiter: Auch Schilder, die mehrere Meter über dem Boden angebracht sind, sollen mühelos vom Scanner erfasst werden können, ohne dass ein Mitarbeiter eine Leiter hinaufsteigen muss. Die Lösung sind retroreflektierende Etiketten von Robos in Kornwestheim/Stuttgart. Retroreflektierende Etiketten sind mit einer speziellen Oberfläche ausgestattet, die das Lichtsignal des Scanners verstärkt zurückgibt. Mit Retroreflexion bezeichnet man eine Reflexion, die großteils zurück zur Strahlungsquelle erfolgt. Diese Art von Reflektoren kennt man als „Katzenaugen“ aus dem Straßenverkehr: Man findet sie bei Leitpfosten, an Fahrrädern oder Schulranzen.

Auch ein Barcode, der etwa auf einem Winkelträger oben am Hochregal angebracht wurde, lässt sich sicher erfassen, wenn von unten aus gescannt wird. Hilfreich ist diese Art der Kennzeichnung zudem in Blocklagern, die ganz ohne Regale auskommen. Eine Kennzeichnung der Lagerbestände auf dem Boden hat sich dort nicht bewährt, weil diese Markierungen durch den Gabelstaplerverkehr zu stark beansprucht und daher regelmäßig erneuert werden müssen. Blocklagerschilder sind dagegen an der Hallendecke befestigt und hängen über der jeweiligen Stellfläche. Werden sie mit retroreflektierenden Etiketten ausgestattet, können die Lagerbestände besonders schnell und fehlerfrei vom Boden aus erfasst werden. gm

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