Proportionalventil VPPM

Alles geregelt!

Elektrische Proportional-Druckregelung

Mit dem Druckregelventil lassen sich Bahnkanten in der Papier- und Druckindustrie justieren und saubere Wickelkanten erreichen.

Ganz schön geschickt diese Proportional-Druckregelventile: Über ein elektrisches Signal lässt sich der pneumatische Versorgungsdruck eines Aktors verändern. Mit den Proportionalventilen VPPM von Festo kann man die Konfiguration des Ventils – maßgeschneidert auf die Applikation – aus einem Baukasten auswählen.


Ob für die Montage- und Handhabungstechnik oder für die Holzbearbeitungsbranche, ob für Druckmaschinen oder für Sondermaschinen – wenn prozessbedingt hohe Anforderungen an die Genauigkeit und Dynamik der Druckregelungen gestellt werden, dann ist die Reihe VPPM in ihrem Element. So regeln variable Drücke die Anpresskraft beziehungsweise den Kraftverlauf beim Polieren, beim Reibschweißen oder den Innendruck beim Extrudieren von Schläuchen. Oder wenn es gilt, mit pneumatischen Antrieben empfindliche Güter anzufahren, beispielsweise in der Automobilindustrie, in Fertigungs-, Förder- oder Prüftechnik. Proportional-Druckregelventile gibt es für die unterschiedlichsten Aufgaben.

Alle Ventile aus dem VPPM-Baukasten haben drei voreingestellte Reglercharakteristiken, sogenannte Presets. Damit hat man für jede individuelle Applikation die passenden Parametersätze. Zur Wahl steht schnelles, universelles oder präzises Regeln – einfach durch Knopfdruck am Ventil wählbar. Oder sollen diese Presets von der SPS ausgewählt und auch zwischen ihnen im Maschinenbetrieb gewechselt werden? Dann werden die beiden digitalen Eingänge genutzt. Das verhindert zudem das manuelle Umschalten zwischen den Presets am Ventil und erhöht die Prozesssicherheit. Ein optionales Display kann genutzt werden zur Anzeige von Druck und Sollwert, zur Einstellung des gewünschten Druckregelbereichs, zur Auswahl der Maßeinheit und zur erweiterten Diagnose am Ventil.

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Proportionaltechnik am Feldbus

Eine weitere Variante des Proportional-Druckregelventils wird in die Ventilinsel CPX/MPA integriert und bietet somit Zugang zu allen gängigen Feldbusprotokollen einschließlich der Soll- und Istwertverarbeitung. Dabei wirkt sich die inselinterne Regelung in Verbindung mit der Steuerung CPX-FEC beschleunigend auf die Prozesszeiten aus, denn sie entlastet spürbar das übergeordnete Bussystem. Die Funktions- und Systemintegration der Proportionalventile auf die Ventilinsel spart Installations- und Inbetriebnahmezeit, Engineeringkosten und minimiert Fehler bei der Inbetriebnahme und im Betrieb. Hinzu kommt die Feldbusdiagnose, womit durch präventive Diagnose die Stillstandzeiten reduziert werden können.

Die Multi-Sensor-Control sorgt für ein robustes Regelverhalten auch im Kleinsignalbereich. Dieses Prinzip der Kaskadenregelung unterteilt die Gesamtregelstrecke in zwei kleinere (besser regelbare) Teilstrecken. Gegenüber herkömmlichen Standardreglern lässt sich die Ansprechzeit des Ventils um ein Vielfaches verkürzen. Eine weitere Neuerung ist die Temperatur-Unempfindlichkeit der integrierten Sensoren. Ein zusätzlicher elektronischer Schaltkreis sorgt für driftfreies Regeln auch bei Temperaturwechseln. PR/gm


SPS/IPC/Drives: Halle 9, Stand 341

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