Neuer Umsatzrekord

Maxon knackt die 500-Millionen-Marke

Die Maxon-Gruppe hat 2018 erstmals mehr als eine halbe Milliarde Umsatz erreicht. Der Umsatz stieg um 14,7 Prozent auf 526,3 Millionen Schweizer Franken (Vorjahr 459 Millionen). Außerdem trennt sich Maxon am 1. Juli vom Motor.

Ab dem 1. Juli 2019 trennt sich Maxon Motor vom Motor und tritt neu unter der Marke "Maxon" auf. © Maxon

„Jeder zehnte Mitarbeiter arbeitet in der Forschung und Entwicklung. Neben dem Hauptsitz in Sachseln wird an sechs weiteren lokalen Standorten entwickelt: In Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden sowie in Korea, China und den USA“, sagt Karl-Walter Braun, Hauptaktionär des Unternehmens. Zu den bisherigen Produktionsstandorten in Sachseln, Sexau, Veszprém und Cheonan ist Taunton in der Nähe von Boston/USA dazugekommen, wo die ersten Produktionslinien für Motoren und Getriebe eingerichtet worden sind. Damit ist Maxon in allen wichtigen globalen Märkten vertreten.

In allen globalen Märkten zugelegt
In Europa ist Deutschland nach wie vor der größte Absatzmarkt, gefolgt von der Schweiz. Jede Vertriebsgesellschaft im EMEA-Raum (Europa, Naher Osten, Afrika) stellte 2018 einen neuen Umsatzrekord auf. Auch in den USA verzeichnete Maxon den bisher höchsten Umsatz. In China ist es gelungen, den Umsatz innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln. Wichtigster Markt bleibt die Medizintechnik mit rund 42 Prozent des Umsatzes, gefolgt von der Industrie-Automation und Robotik (27 Prozent), der Mess- und Prüftechnik (sieben Prozent) sowie der Automobilindustrie (5,3 Prozent) und der Luft- und Raumfahrt (fünf Prozent).

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Maxon bildet in seinen Unternehmen eine Vielzahl von Lernenden aus. In Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen und der Schweizer Botschaft führt das Unternehmen auch in Süd-Korea ein Betriebslehrlingswesen ein, ebenso in der neuen Fabrik in den USA. „An der Hochschule Luzern haben wir zudem ein eigenes Lab eingerichtet. Dort wird an verschiedenen Themen gearbeitet, zum Beispiel an einem E-Bike-Prüfstand, der zu den besten der Schweiz gehört“, sagt Eugen Elmiger, CEO der Maxon-Gruppe.

Auch im EPFL Innovationspark in Lausanne hat maxon ein Innovation Lab eröffnet, in dem Studenten und Forscher an Entwicklungen arbeiten, Start-ups gründen oder sich mit Antriebstechnik vertraut machen. Darüber hinaus besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der ETH Zürich in verschiedenen Forschungsprojekten.

Auch der Mars bleibt ein wichtiger Innovationstreiber. In den letzten Monaten haben Maxon-Ingenieure mehrere Spezialantriebe entwickelt für die Rover-Missionen der NASA sowie ESA zum Mars im nächsten Jahr.

Moderates Wachstum für 2019 erwartet
„Wir werden 2019 weiterhin stark in Forschung und Entwicklung investieren, die Digitalisierung vorantreiben und unsere globale Organisationsstruktur weiterentwickeln“, sagt Eugen Elmiger. Aufgrund der allgemein unsicheren Wirtschaftsentwicklung geht Maxon von einem moderaten Wachstum für das laufende Geschäftsjahr aus. Da das Unternehmen breit aufgestellt sei und über ein weit gestreutes Kundenportfolio verfüge, so Elmiger, sei es weniger stark betroffen, wenn eine einzelne Industrie schwächle. Zurzeit liegt der Auftragseingang um rund fünf Prozent über dem des Vorjahres.

Maxon kommt im neuen Gewand daher
Ab dem 1. Juli 2019 trennt sich Maxon Motor vom Wort „Motor“ und tritt neu unter der Marke „Maxon“ auf. Das habe mehrere Gründe, hieß es. Einerseits wandle sich das Unternehmen von einem Motoren- und Komponentenhersteller zum Spezialisten für präzise Antriebssysteme mit dem Fokus auf fünf Kernmärkte (Medizintechnik, Aerospace, Industrieautomation, Transportation sowie E-Mobility & Robotik). Andererseits will Maxon die Unternehmensstruktur anpassen und sich als Gruppe mit globaler Präsenz präsentieren, die trotzdem auf lokale Bedürfnisse eingeht. Der neue Name sowie die optische Anpassung sollen diesen Wandel unterstreichen. as

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