Linearaktuatoren

Nicht von der Stange

Linearaktuatoren mit integrierter Spindel. Hochkompakt, drehmomentstark, präzise und maßgeschneidert – mit diesen Attributen wollen die integrierten Linearaktuatoren der Baureihe Cyber Force Motors von Wittenstein cyber motor punkten.

Linearaktuatoren mit integrierter Spindel kommen in vielen Applikationen zum Einsatz: Als Antriebe an Montagearbeitsplätzen, für anspruchsvolle Füge- und Einpressvorgänge, bei der Zustellung von Werkzeugen, in Verschließsystemen beim Abfüllen und Verpacken von Lebensmitteln und Getränken, in der Metall- und Kunststoffbearbeitung zum Biegen, Stanzen, Schweißen, Nieten, Tiefziehen und Heißverstemmen oder als hochkompakte Auswerfer-, Einspritzer-, Schließ- und Dosierantrieben in Spritzgießanlagen. So unterschiedlich wie diese Beispiele sind auch die Anforderungen, die jeweils an die Einheiten gestellt werden.

Statt auf Systeme von der Stange – mit all ihren technischen Kompromissen – setzt der Hersteller auf die individuelle Auslegung und Konfiguration der Linearaktuatoren aus einem Baukasten. So lassen sich Baugrößen mit Flanschmaßen zwischen 40 und 270 mm realisieren, aber auch kundenindividuell in weiteren Maßen. Um die Leistungsmerkmale der voll integrierten Antriebseinheiten aus Motor, Spindel, Geber und Haltebremse optimal auslegen zu können, werden die Lastzyklen und Anforderungen hinsichtlich Kraft, Geschwindigkeit, Positionier- und Wiederholgenauigkeit und Lebensdauer mit Hilfe eines Software-Auslegungstools individuell berechnet.

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Auch kundenspezifische Komponenten, etwa die Werkzeugaufnahme oder der Montageflansch, sowie die anwendungsspezifische Wahl zwischen Kugelgewinde-, Planetenroll- oder Trapezgewindetrieb können beim Design berücksichtigt werden. Ob als Elektrozylinder mit direkt angetriebener Spindel, als Linearaktuator mit voll integrierter Spindelstange oder als Hohlwellenmotor mit durchgehender Spindel für besondere Langhub-Anwendungen – innerhalb weniger Tage erhalten die Kunden eine Beurteilung der Machbarkeit und ein individuelles Lösungskonzept, das konkrete Aussagen zur Lastauslegung, zur Kraft-Geschwindigkeits-Optimierung, zum Bauraum, zur Lebensdauer sowie den Kosten des Aktuators macht.

Der Weg zum ersten Funktionsmuster ist dann nicht mehr weit. Der Hersteller kann auf bewährte, zugelassene und zertifizierte Spindelmotoren aus eigener Produktion zurückgreifen. Nach erfolgter Kundenabnahme sorgt der stringente Produktentstehungsprozess bei Wittenstein für die zügige Produktionsfreigabe und den Serienanlauf.

Drei Varianten stehen zur Verfügung
Die Linearaktuatoren stehen grundsätzlich in drei Ausführungen zur Verfügung. Konstruktionsbedingt sind Elektrozylinder mit direkt angetriebener, als Spindelstange ausgeführter Motorwelle eine wirtschaftlich interessante Lösung, die sich durch ihre minimierte Massenträgheit und das optimierte Ansprechverhalten für hochdynamische, eher platzunkritische Anwendungen eignet. Dort, wo Einbauraum Mangelware ist, sind die hochkompakten Linearaktuatoren mit komplett integrierter und steif gelagerter Gewindespindel geeignet.

Als Optionen stehen unter anderem eine zusätzliche Führung der Spindel mit Verdrehsicherung und eine Haltebremse zur Verfügung. Grundsätzlich sind diese Linearaktuatoren wartungsarm ausgelegt – das patentierte Schmierkonzept mit dem in das Gehäuse integrierten Schmiernippel ermöglicht bei Bedarf das Nachschmieren der Spindel im eingebauten Zustand, das heißt im laufenden Betrieb ohne einen unter Umständen längeren Stillstand der Maschine. Bei Bedarf sind auch wartungsfreie Lösungen realisierbar. Die Hohlwellen-Aktuatoren eignen sich zum Beispiel für Werkzeugmaschinen. Dank des modularen Designs können die Linearaktuatoren an alle gängigen Industrieregler angebunden werden.     pb

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