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Artikel und Hintergründe zum Thema

Hannover Messe

Von der Vision in die Realität

Die Hannover Messe stellt erneut Industry 4.0 in den Mittelpunkt. "Integrated Industry - Next Steps" hat sich die Hannover Messe auch 2014 auf die Fahnen geschrieben. Neuer Wein in alten Schläuchen? Keineswegs. Industry 4.0 bleibt das zentrale Zukunftsthema der Industrie.

Die vernetzte Welt: In der Industrie geht es es jetzt darum, Industry 4.0 in die Realität zu bringen. Die Hannover Messe 2014 will die richtigen Schritte zeigen. (Bild: HMI)

"Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Industrieunternehmen ressourceneffizient produzieren, schnell auf Marktschwankungen reagieren und gleichzeitig den steigenden Bedarf an individuellen Produkten befriedigen", resumiert Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe. "Die Antwort auf diese Herausforderungen heißt: Integrated Industry - also Produktionsprozesse mit höchster Flexibilität. Viele Technologien zur Umsetzung sind in den vergangenen Jahren entwickelt worden. Im nächsten Schritt müssen diese Technologien synchronisiert, aufeinander abgestimmt und vernetzt in die industrielle Produktion integriert werden." Das ist das Thema 2014 der Hannover Messe vom 7. bis 11. April: Wie kommt die Industrie Schritt für Schritt von der Vision der 'smart factory' zur realen vernetzten Industrie-4.0-Fabrik."

Das Ziel von Integrated Industry sind bekanntlich wandlungsfähige Produktionsanlagen, die unmittelbar auf globale Absatzschwankungen und individuelle Kundenwünsche eingestellt werden können. Dabei werden alle Komponenten - vom Werkstück über die Maschinen bis hin zu den Transportsystemen - über ein Netzwerk miteinander verbunden, in dem sie selbstständig miteinander kommunizieren. Das Werkstück wird nicht auf einer starren Fertigungsstraße von Station zu Station gereicht, sondern steuert eigenständig modulare Fertigungsinseln an und initiiert den notwendigen Bearbeitungsschritt selbst. Das ermöglicht eine höchst flexible und zugleich effiziente industrielle Fertigung bis hin zur Losgröße eins.

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Eine Sprache für die Partner

Hier besteht erheblicher Informations-, Diskussions- und Abstimmungsbedarf. Aktuell ist beispielsweise die Standardisierung eine wesentliche Herausforderung. Wenn Bauteile, Maschinen und Fabriken vernetzt werden, muss die Software kompatibel sein. "Bisher sprechen die IT-Systeme jedes Unternehmens eine eigene Sprache. Doch mit der neuen Vernetzung muss sich die Industrie auf eine gemeinsame 'Weltsprache der Produktion' einigen", sagt der Vorstand. "Unter 'Integrated Industry - Next Steps' werden erste Lösungsansätze gezeigt. Die weltweit wichtigste Industriemesse mit den Bereichen Automation, Energie, Zulieferung sowie Forschung und Entwicklung ist hierfür die ideale Plattform."

"Flexibilität und Effizienz - das sind die wesentlichen Erfolgskriterien, um künftig im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Daher müssen jetzt die nächsten und vor allem richtigen Schritte eingeleitet werden, damit die intelligente, flexible Fabrik zur Realität wird. Mit dem Leitthema 'Integrated Industry - Next Steps' ist die Hannover Messe damit der Wegbereiter zur Industrie 4.0", ergänzt Köckler.

Rund ein Viertel aller Aussteller beschäftigt sich mit den Themen der Energieerzeugung, -verteilung oder -speicherung als Teil der Energiewende, einem der zentralen Themen der gegenwärtigen Bundespolitik. In dem Zusammenhang beleuchtet die Messe die fortschreitende Transformation des Energiesystems. Dabei geht es im Kern um den Um- und Ausbau der Leitungs- und Datennetze sowie die Frage, wie das bestehende System aus dutzenden Großkraftwerken durch hunderttausende Kleinkraftanlagen auf Basis von Erdgas, Sonne, Wind und Biomasse ersetzt werden kann.  bw

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