Dezentrale Energieversorgung

Fern-Monitoring für Container-Kraftwerke

Schneider Electric hat in Kooperation mit Entrade Energiesysteme im nordenglischen Knowsley Industrial Park ein Projekt zur dezentralen Energieversorgung realisiert. Das Unternehmen realisierte die gesamte Automatisierung und das Vor-Ort- sowie Fern-Monitoring der mehr als 100 Container-Kraftwerke.

Das „modulare“ Kraftwerk im Knowsley Industrial Park: In jedem der Container befinden sich vier der Entrade-Containerkraftwerke – Schneider Electric lieferte hierfür die Automatisierungslösung. (Bild: Schneider Electric)

Schneider Electric, Spezialist für Energiemanagement und Automation, hat in Kooperation mit Entrade ein Projekt zur dezentralen Energieversorgung realisiert. Innerhalb von zwölf Monaten ist im Knowsley Industrial Park, dem größten Industrieparks Nordenglands, eine Energieinfrastruktur mit einer kombinierten Leistung von 32 Megawatt (thermisch) entstanden, welche die ansässigen Unternehmen mit Energie versorgt.

Remote-Kontrolle durch IoT-Einbindung: Alle Container sind mit dem Automation Server vernetzt; dieser wiederum hat über einen VPN-Tunnel Verbindung zur virtuellen Steuerung in der Cloud – dem Enterprise Server. (Bild: Schneider Electric)

Als Anbieter für Komplettlösungen setzte Schneider Electric die gesamte Automatisierung, den Schaltschrankbau und Mittelspannungstechnik und das komplette Vor-Ort- sowie Fern-Monitoring der mehr als 100 Container-Kraftwerke um.

Die Entrade Container Kleinkraftwerke – hier vom Typ E3 – werden in Standard See-Container eingebaut und können sofort in Betrieb genommen werden. (Bild: Schneider Electric)

Grundlage bilden sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten aus dem Schneider-Electric-Smartstruxure-Lösungsangebot für Anlagenbau und Gebäudemanagement beziehungsweise -automatisierung. Im Rahmen eines neuen Ansatzes werden die anfallenden Daten der einzelnen Aggregate hierbei nicht nur auf einer lokalen Server-Hardware, einem Smartstruxure Automation Server, gesammelt, sondern auf die nächsthöhere Steuerungsebene in die Cloud übertragen. Die Datenübertragung erfolgt über eine sichere VPN-Verbindung via OPC-UA-Schnittstelle. Der in der Cloud installierte Enterprise-Server – ein reines Software-Produkt – kanalisiert im nächsten Schritt die gespeicherten Daten und ermöglicht eine aktive Steuerung der Anlage. Durch die integrierte Web-Visualisierung können die Echtzeitdaten sowie die jeweiligen Steuerungskomponenten unkompliziert von Desktop oder Tablet per Remote-Zugriff aus der Entrade-Zentrale in Graz und San Juan oder von einem beliebigen anderen dezentralen Standort eingesehen und gesteuert werden.

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Zur Analyse und Aufbereitung der anfallenden Echtzeitdaten befindet sich ebenfalls ein Tool in der Cloud. Die intelligente Energiemanagement-Lösung Struxureware Resource Advisor ermöglicht Monitoring, Verwaltung und statistische Aufbereitung der Daten für unterschiedliche Zwecke. Mithilfe der Erfassung der verbraucherseitig abgerufenen Energie über die Zeit lassen sich außerdem Energieprofile erstellen. Die Statistiken und Energieprofile können dann als Grundlage zur Anlagenoptimierung oder zum Anpassen der Personal Dienstpläne dienen. as

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