Energiemanagementsystem für Gleichstromnetze

Liefert Energie unterbrechungsfrei

Absicherung von Antrieben gegen Spannungsschwankungen, Reduzierung von Lastspitzen, netzunabhängige Nutzung generatorischer Energie: Die Anforderungen und Rahmenbedingungen können unterschiedlicher kaum sein. Die Energiemanagementsysteme KTS von Michael Koch liefern Lösungen für alle Fälle.

KTS bezeichnet die Energiemanagementsysteme von Michael Koch mit Spitzenleistungen bis über 100 Kilowatt und bis 1,8 Megajoule Energie. (Bild: Koch)

Mit dem Kürzel KTS bezeichnet das Unternehmen sein Angebot von anschlussfertigen Energiemanagementsystemen mit Spitzenleistungen bis über 100 Kilowatt und bis 1,8 Megajoule Energie. Grundlage dafür ist die auf den jeweiligen Anwendungsfall individuell zusammengestellte Kombinatorik von Leistungselektronik und Superkondensator-Modulen sowie notwendiger und gewünschter Peripherie.

Direkt an den Gleichstromzwischenkreis des Antriebs beziehungsweise Antriebssystems angeschlossen, liefert der KTS Energie im Bedarfsfall unterbrechungsfrei oder puffert generatorische Energie zyklisch. Auch wenn die Anwendung beide Aktionen benötigt, ist der KTS die richtige Lösung. Darüber hinaus sind alle notwendigen Sicherungssysteme integriert, die Verdrahtung komplett. Anschlussfertig konfiguriert sei die Inbetriebnahme einfach möglich, in der Regel sollte sie mit dem Kabelanschluss von Leistung und Kommunikation erledigt sein, so das Unternehmen.

Modularer Aufbau von Elektronik und Speicher

Der modulare Aufbau von Elektronik und Speicher erlaubt eine feine Abstufung in Bezug auf die benötigte Leistung und Energiemenge. Die Leistungselektronik beherrscht der Dynamische Speicher-Manager DSM 4.0, die Energie wird in Superkondensator-Modulen gespeichert. Entscheidend sind die Applikationsdaten, die Grundlage einer Simulationsrechnung sind, deren Ergebnis die Auswahl der benötigten Komponenten bestimmt. Müssen also beispielsweise 100 Kilowatt Leistung für zehn Sekunden gestützt werden, ergibt dies eine KTS-Ausbaustufe mit einem Schaltschrank von 2.000 mal 1200 mal 600 Millimeter. Müssen 20 Kilowatt über eine Dauer von 15 Sekunden innerhalb einer Minute aufgenommen und wieder an das Antriebssystem abgegeben werden, so ergibt dies einen KTS in einem Schaltschrank von 2.000 mal 600 mal 600 Millimeter.

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Koch bietet ergänzend hilfreiche weitere Geräte zur Integration in den KTS an: Für einen Wartungsfall können auf Wunsch sichere Entladeeinheiten SDU eingebaut werden, die in überschaubarer Zeit die Speicherspannung auf ein sicheres Niveau senken. Darüber hinaus kann das System um die 24 Volt Notstrom-Energieversorgung NEV ergänzt werden, die aus den Speichern die Versorgung von 24-Volt-Netzen der Anlage sicherstellt. as

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