Signalleuchtenherstellung

Drei Takte pro Sekunde

Höhere Biegeleistung durch besseres Drahthandling. Auf Genauigkeit konnte nicht verzichtet werden – auf mehr Tempo allerdings auch nicht. Der Signalleuchtenhersteller Werma verbesserte die Effizienz beim Drahthandling mit dem Einsatz von Mitsubishi-Robotern.

Als der Signalleuchtenersteller Werma beim Drahtbiegen das Ende der Kapazität erreicht, wird ein neuer Roboter der Produktionsanlage hinzugefügt. Deer große Vorteil: stark erhöhte Leistungsfähigkeit bei gleicher exakter Arbeitsweise. (Foto Mitsubishi)

Werma Signaltechnik ist ein bekannter Hersteller optischer und akustischer Signalgeräte. Mit der modularen Signalsäule Kombisign ist das Unternehmen zum Marktführer in Europa aufgestiegen. Seit 2006 ist die Montage der modularen Elemente vollautomatisiert. Die Montagelinie kann 2.500 Varianten ohne Rüstaufwand hochflexibel bis Losgröße eins herstellen – bei optimaler Produktionseffizienz und Produktqualität und einer technischen Verfügbarkeit von über 90 Prozent. Mitsubishi-Electric-Roboter führen die Handling-Aufgaben in den Drahtbiege- und Elektronikstationen aus. Als die Anlage ihre maximale Kapazität im Dreischichtbetrieb erreicht, wird 2013 eine weitere Drahtbiegestation ergänzt und die Elektronikstation überarbeitet. Die neue Drahtbiegemaschine arbeitet 50 Prozent schneller als ihre Vorgänger. Für einen optimalen Prozessfluss und minimale Tot- und Nebenzeiten müssen die Handling-Roboter bei gleichbleibender Genauigkeit mindestens doppelt so schnell arbeiten. Die neue F-Serie von Mitsubishi Electric erfüllt diese Anforderung. Ihre minimale Taktzeit liegt bei 0,32 Sekunden.

Ein Sechs-Achs-Knickarmroboter vom Typ RV-7FM ist für das Handling in der neuen Drahtbiegestation zuständig. Er eignet sich besonders für den Einsatz in flexiblen Produktionsprozessen, wie sie auch bei Werma in der Kleinstserienproduktion vorkommen, und verfügt über hochdynamische Antriebstechnik. Ein Scara-Roboter vom Typ RH-12FH übernimmt in der Elektronikmontageeinheit Palettier- und Übergabefunktionen. Er ist besonders für hochschnelle Handhabung elektronischer Komponenten und deren Einbau geeignet und arbeitet mit einer Wiederholgenauigkeit von plus/minus 0,01 Millimeter.

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Bei der robotergestützten Herstellung von Singalleuchten sind bis zu 2.500 Varianten möglich - herunter bis zur Stückzahl 1. Da ist Flexibilität in der Produktion alternativlos. ( Foto Mitsubishi)

Leistungsplus nutzbar machen
Durch den Einsatz der F-Serien-Roboter im Handling konnte Werma die Leistungssteigerung der neuen Drahtbiegemaschine tatsächlich nutzen. Denn die Modelle der F-Serie sind bei gleicher Präzision um 50 Prozent schneller als die Roboter in den bestehenden Drahtbiege- und Elektronikstationen. Die Wirtschaftlichkeit der Produktion und die Stückzahlen lassen sich somit wesentlich steigern. Das SAP-gesteuerte System ermöglicht die Kommunikation in Echtzeit durch die gesamte Anlage bis hin zum Roboter. Aufgrund ihrer hohen Flexibilität sind die Mitsubishi-Electric-Roboter für den Einsatz in diesem System geeignete Partner. Demnächst werden die Roboter der älteren Einheiten durch Modelle der F-Serie ersetzt werden.    bw

HMI Halle 15, Stand G43

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