Distanzkupplung

Distanzen überbrücken

Die Verbindung von Antriebskomponenten mit großen Achsabständen ist im Maschinenbau gang und gäbe. Bei Palettier- und Verpackungsanlagen sowie Linearführungen kommen häufig sogenannte Distanzkupplungen als Verbindungswellen zum Einsatz.

Distanzkupplung. © Jakob

Der Trend zu höheren Drehzahlen, Drehmomenten und Antriebsleistungen war in diesen Anwendungen in der Vergangenheit mit den „traditionell“ verwendeten Materialien an Grenzen gestoßen. Jakob hat die Distanzkupplungsreihe WDS als spielfreie Servokupplung konzipiert: Sie besteht aus einem längenvariablen Zwischenrohr, das an beiden Enden mit torsionssteifen, flexiblen Metallbalgkupplungen versehen ist. Die Nutzung unterschiedlichster Materialien für das Zwischenrohr ermöglicht es den Ingenieuren, anwendungsabhängig Distanzen bis sechs Meter zu überbrücken und gleichzeitig hohe Drehzahlen zu fahren. Zwischenlager oder Lagerblöcke sind nicht nötig.

Diese Distanzkupplungen decken im Standardprogramm Drehmomentbereiche von zehn bis 1.600 Newtonmeter ab und sind für Wellenzapfen von sechs bis 100 Millimeter ausführbar. Speziell die Ausführungen mit Zwischenrohren aus Kohlenfaserverbunden ermöglichen Drehzahlen von 10.000 Umdrehungen pro Minute und höher. pb

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