Integrated Motion Control

Software ersetzt Bauteile

Danfoss stellt eine Software-Servolösung zur Positionierung oder Synchronisierung von Achsen mit VLT-Frequenzumrichter mit oder ohne Drehgeber vor. Diese Software – Integrated Motion Controller (IMC) – ermöglicht es, die Umrichterserie VLT FC302 ohne zusätzliche Optionen einzusetzen; für eine einfache Positionierungs- oder Synchronisierungsaufgabe mussten bislang zwischen SPS und Motor diverse Bauteile wie Motion-Control-Einheit, Leistungsteil, Drosseln und Resolver oder Drehgeber integriert werden.

Gesteuert werden können von der Integrated Motion Control des VLT® AutomationDrive PM- sowie Asynchronmotor sowohl mit als auch ohne Geber.

Diese Teile benötigten Platz im Schaltschrank und erforderten erheblichen Verdrahtungsaufwand. Das entfällt nun, denn der VLT-Automation-Drive mit IMC vereint all diese Komponenten als Softwarelösung in einem Gerät. Zum Positionieren sendet die SPS eine Positionierungsaktion an den Antrieb; dies kann beispielsweise eine lineare oder rotierende Bewegung mit absoluter oder relativer Position sein. Der Antrieb berechnet das Bewegungsprofil auf Grundlage von Rampe, Drehzahlsollwert und Skalierung und führt anschließend die Positionierung aus. Zur Synchronisierung sendet ein Master ein Signal an den Antrieb, und der Motor folgt diesem Signal basierend auf der Skalierung. Dasselbe Signal kann mehrere Wellen synchronisieren – mit oder ohne Geber. Bei Bedarf kann jede Welle eine andere Skalierung verwenden. Für noch mehr Genauigkeit kann der Anwender die Funktion „Referenzfahrt bei laufendem Betrieb“ aktivieren. So lassen sich in vielen Standardanwendungen die bisherigen Servoachsen mit Motion Controller durch einen Standard-VLT-Automation-Drive ersetzen, informiert der Anbieter Danfoss. pb

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