Servo-Inverter

Die Grenzen schwinden

Neuer Automatisierungsbaustein. Mit dem Servo-Inverter i950 hebt Lenze die Grenzen zwischen Controller-based und Drive-based Automation auf. Für den Kunden spielt es in Zukunft keine Rolle mehr, ob er eine zentrale oder dezentrale Automatisierungstopologie oder einen intelligenten Mix aus beiden anstrebt.

Mit der durchgängigen Lenze-Automatisierungsplattform lassen sich Maschinen und ganze Produktionslinien aus einer Hand automatisieren. (Bild: Lenze)

Schon von jeher hat Lenze stets zwei unterschiedliche Automatisierungskonzepte verfolgt. Traditionell bedient Lenze die Drive-based Automation mit einer dezentralen Intelligenz, die auf die Antriebstechnik verteilt ist. Hinzu kam die Controller-based Automation, die auf einer zentralen Intelligenz in der SPS basiert. Welches Konzept zum Einsatz kommt, ist den jeweiligen Anforderungen im Projekt geschuldet. Durch die zunehmende Modularisierung von Maschinen und Anlagen vermischen sich die Automatisierungskonzepte immer mehr:

Für die Zukunftssicherheit einer Automatisierungslösung ist daher eine durchgängige Skalierbarkeit des Automationssystems von entscheidender Bedeutung. Mit dem Servo-Inverter i950 ist es Lenze gelungen, die Plattform der Controller-based Automation in den Regler zu integrieren. So kann der Maschinenbauer ebenso wie bei den Controllern des Lenze-Portfolios auch beim i950 die standardisierten Technologiemodule der Application Software Toolbox Fast verwenden, diese bei Bedarf anpassen oder eigene in IEC61131-3 programmierte Software einsetzen. Für Maschinenbauer bietet dies entscheidende Vorteile bei der Time-to-Market, da wertvolle Entwicklungszeit eingespart werden kann.

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Die Automatisierungslösungen für heute und morgen dürfen sich aber nicht nur auf die Vernetzung des Shopfloors beschränken. Die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle im Rahmen der Digitalen Transformation ist untrennbar mit Cloud Computing verknüpft. Daten aus Maschinen und Anlagen werden dort gesammelt, analysiert und gegebenenfalls mit weiteren Informationen verknüpft. Connectivity in die Cloud wird in den nächsten Jahren wie Feldbuskommunikation zu einem Standard-Feature der Feldebene. Lenze setzt deshalb in seinem Automatisierungsportfolio konsequent auf standardisierte Protokolle wie OPC UA oder den Standard MQTT. In Zusammenarbeit mit den Anbietern von Cloud-Infrastrukturen ist damit die Grundlage geschaffen, um aus Daten Information oder Wissen zu generieren und somit die Produktivität und die Zuverlässigkeit von Kundenmaschinen und -anlagen zu steigern.

Mit der durchgängigen Lenze-Automatisierungsplattform lassen sich Maschinen und ganze Produktionslinien aus einer Hand automatisieren: Controller, I/O-System, Kommunikation, Inverter, Motoren und Getriebe deckt das Unternehmen ab, liefert die nötigen Entwicklungswerkzeuge sowie den modularen Software-Baukasten Fast und realisiert darüber hinaus auch die Connectivity bis in die Cloud. Die Durchgängigkeit des Portfolios bedeutet, dass unterschiedliche Lösungen passend zu den jeweiligen Anforderungen angeboten werden. Die verfügbaren Komponenten lassen dem Maschinenbauer Freiheit für sein Konzept und vermeiden unnötigen Overhead. as

Halle 1, Stand 360

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