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Artikel und Hintergründe zum Thema

Antriebselemente

Läuft und läuft und läuft

Antriebselemente. In der Automobilmontage werden rund um die Uhr Karosseriekomponenten mit Zubehörteilen versehen. Ausfallzeiten können die Produktion einer Fertigungslinie zum Erliegen bringen. Um das zu vermeiden, müssen Maschinenkomponenten langfristig zuverlässig arbeiten. 

Der Liftmaster lässt sich ohne spezielle bauliche Maßnahmen an Montagelinien aufstellen.

In einer Montagelinie zur Fahrzeugmontage sind viele Vorgänge zu koordinieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Modellspezifikation jedes Fahrzeugs in Bezug auf das jeweilige Zubehör korrekt ist. Dabei darf kein Teil zerstört oder beschädigt werden. All dies ist zudem in einem sekundengenauen Zeitplan unterzubringen. Dessen Ablauf wiederholt sich ständig, Raum für Fehler, Verzögerungen oder Stillstand ist dabei nicht vorgesehen. Die Karosserien werden entlang der Fertigungslinie von Montagestation zu Montagestation auf Plattenförderern transportiert. Armaturen und Komponenten werden über spezielle Aufhängungen in Hängebahnen oder auf Rollenförderern laufenden Waggons den Monteuren bereitgestellt. Zeitlich synchronisiert kommen dort – über separate Zulaufförderer transportiert – weiteres Zubehör, Einzelkomponenten und Baugruppen an.

Tsubaki stellt Förder- und Antriebskomponenten für die Automobil-Montagelinie bereit. Solche Antriebselemente werden beispielsweise in Förderbändern, Kränen oder Hebezeugen eingesetzt. Dabei hat das Unternehmen für die unterschiedlichen Anwendungen verschiedene Rollenketten, großen Förderketten und Plattenbandketten im Portfolio. Die Antriebsketten seien bis zu 50 Prozent mehr belastbar und bieten eine längere Lebensdauer, so das Unternehmen. Unerwartete Kettenbrüche und damit ungeplante Ausfallzeiten lassen sich mit ihnen vermeiden.

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Fahren ohne Ruckeln, heben ohne Installation
Das Merkmal der Nadellagerrollen-Förderkette beispielsweise sind die in den Rollen eingebetteten Zylinderlager. Vor allem bei langen Förderstrecken weist diese Kette einen minimierten Rollwiderstand bei reduziertem Energieverbrauch auf. Die speziellen zylindrischen Lager verhindern den Stick-Slip-Effekt in Form von Ruckeln, der bei niedrigen Geschwindigkeiten auftreten kann. Das ermöglicht eine gleichmäßige Bewegung und präzise Positionierung der Fahrzeugkarosserien entlang der Montagelinie. Ein anderes Beispiel sind Liftmaster, mit denen sich schwere Bauteile wie Motoren, Getriebe, Aufhängungen und Fahrzeugaufbauten heben lassen. Die kombinierte Hubeinrichtung aus Stahlträger und Spindelhubsystem wird einfach an der benötigten Montagestelle aufgestellt, ohne spezielle bauliche Maßnahmen vornehmen zu müssen.

Die spezielle Konstruktion der Double-Plus-Kette basiert auf zwei Rollen mit unterschiedlichen Durchmessern, die sich um einen gemeinsamen Bolzen drehen. Beim Transport von Kleinteilen beispielsweise befördert eine große Mittelrolle die Kisten, während eine kleinere, nach außen überstehende Rolle die Kette in der Führungsschiene hält. Während sich die Rollen drehen, führen die verschiedenen Durchmesser zu unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die größere Rolle dreht sich dabei 2,5 Mal schneller als die kleinere. Dadurch erfahren auch die Kisten eine höhere Fördergeschwindigkeit als die Kette. Das belastet das Fördersystem weniger und reduziert seinen Verschleiß. as

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