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Bad SalzuflenAntriebstechnik 4.0 auf der FMB

FMB-Antriebstechnik

Welche aktuellen Entwicklungstrends gibt es in der Antriebstechnik? Vom 7. bis 9. November werden auf der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau mehr als 90 von 447 Ausstellern ihre Neuheiten in der elektrischen, mechanischen, hydraulischen und pneumatischen Antriebstechnik vorstellen.

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Sicherheitssteuerung Melsec QFamilienzuwachs

Integrierte Sicherheitssteuerung
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Sicherheitssteuerung Melsec Q: Familienzuwachs
Mitsubishi Electric erweitert seine Produktpalette um Komponenten für die sichere Automatisierung von Maschinen und Anlagen. Das Unternehmen stellt auf der Hannovermesse 2007 eine modulare Sicherheitssteuerung für die Fabrikautomatisierung vor. Sie nutzt die gleiche technologische Plattform wie die modulare SPS Melsec System Q. Die TÜV-zertifizierte Technologie entspricht den höchsten internationalen Sicherheitsstandards.

Zentraler Baustein der fehlersicheren Speicherprogrammierbaren Steuerung ist das neu entwickelte Mikroprozessormodul vom Typ QS001CPU. Die CPU, die eine Sicherheitsarchitektur mit zwei Prozessoren aufweist, unterstützt bis zu 6144 dezentrale E/A-Punkte und bis zu 14 k Programmschritte. Ein Speicher für 3.000 Betriebs- und Fehlermeldungen macht die Sicherheitsabläufe transparent und ermöglicht eine schnelle und detaillierte Analyse bei Störungen.

Die Spannungsversorgung erfolgt über ein Netzteil, das neben den SPS-Prozessor auf einen Baugruppenträger gesteckt wird. Ein Master-Modul für das offene Feldbusnetzwerk CC-Link Safety zum Anschluss von maximal 42 dezentralen Sicherheits-E/A-Modulen runden die Produktpalette ab. Alle Komponenten der Netzwerklösung sind speziell für den sicheren Betrieb ausgelegt. Technologische Basis ist die bewährte, modulare Steuerung Melsec System Q.

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Die vom TÜV Rheinland zertifizierte Steuerungstechnik zum Schutz von Mensch und Anlage erfüllt die internationalen Standards SIL 3 (Safety Integrity Level) nach IEC 61508 und Kategorie 4 nach EN 954-1 (ISO 13849-1). Sie genügt damit auch den höchsten Sicherheitsanforderungen in der Fertigungsindustrie.

Integrierte Automation

Die gemeinsame Technologieplattform ermöglicht die nahtlose Kombination von Sicherheits- und Standardsteuerung in einem Automatisierungssystem. Die Verbindung der Steuerungen erfolgt über ein steckbares Modul für das firmeneigene Netzwerk Melsecnet/H, das auf einem redundanten Lichtwellenleiter-Ring beruht und die störungsfreie Kommunikation sicherstellt. Die Sicherheitssteuerung lässt sich problemlos in bestehende Anlagen einbauen und nach der Inbetriebnahme über das Netzwerk und die zentrale Standardsteuerung überwachen.

Programmiert wird die detaillierte Steuerung mit der um sicherheitsrelevante Komponenten erweiterten, neuesten Version des GX Developer. Die bewährte SPS-Programmiersoftware für alle kompakten und modularen Steuerungen von Mitsubishi Electric unterstützt die Standardsprachen Kontaktplan, Anweisungsliste oder Ablaufsteuerung. Das einheitliche Programmierwerkzeug verringert den Aufwand für Engineering und Schulung.

Die Vorteile einer integrierten Automation mit aufeinander abgestimmten Komponenten und Systemen eines Herstellers liegen auf der Hand: schnellere Inbetriebnahme, einfachere Wartung und Diagnose und die anlagenweite Überwachung sämtlicher Sicherheits- und Standardsteuerungsfunktionen in einem durchgängigen Gesamtsystem. Das senkt die Installations- und Betriebskosten, während gleichzeitig Zuverlässigkeit und Betriebsicherheit der Anlage steigen.

Die Netzwerk-Komponenten

Für die sichere Übertragung sensibler Daten steht das offene Feldbusnetzwerk CC-Link Safety zur Verfügung. Der im Jahr 2006 eingeführte Sicherheitsfeldbus basiert auf CC-Link, einem weltweit anerkannten und besonders in Asien weit verbreiteten industriellen Feldbusstandard. Die Kommunikation zwischen der Steuerung und den Sicherheitsgeräten in der Feldebene läuft über CC (Control and Communication)-Link-Buskabel mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis zehn Megabits pro Sekunde.

Das Master-Modul für den Sicherheitsfeldbus unterstützt bis zu 64 sicherheitsgerichtete und herkömmliche dezentrale E/A-Stationen. Der parallele Betrieb von Standard- und Sicherheitsgeräten in einem Netzwerk erlaubt es dem Anwender, eine über die gesamte Fabrik verteilte, technisch und wirtschaftlich optimale Sicherheitsstruktur aufzubauen: Sicherheitstechnik kommt nur dort zum Einsatz, wo sie notwendig ist. Sicherheitsgeräte wie Not-Aus-Taster, Lichtgitter und Trittmatten werden über das neue dezentrale E/A-Modul für CC-Link Safety angeschlossen. Das Modul hat 16 digitale Ein- und vier digitale Ausgänge mit Pulsfunktion. (gm)

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