Servoumrichter Posidyn SDS 5000

„Servo an Service“

Umrichter mit Fernwartungsfunktion
Kommunikativer Servoumrichter: der Posidyn SDS 5000 lässt sich bequem aus der Ferne warten.
Mit dem Posidyn SDS 5000 wird die fünfte Umrichtergeneration von Stöber durch ein besonders leistungsfähiges Familienmitglied vervollständigt. Die Verwendung neuester Technologien sorgt für ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Formfaktor ist dabei identisch zu den bereits verfügbaren Gerätereihen Posidrive FDS 5000 und MDS 5000, das heißt in bestehende Schaltschrankkonstruktionen leicht integrierbar.

Ein besonderes Highlight ist das mit dem Umrichter Posidyn SDS 5000 erstmalig vorgestellte Fernwartungskonzept. Es löst eine Reihe von Anforderungen, die in den meisten am Markt verfügbaren Lösungen völlig unberücksichtigt bleiben. Beim SDS 5000 sind zum Beispiel unbeabsichtigte oder unbefugte Änderungen ausgeschlossen. Durch ein organisatorisch und technisch klar definiertes Ablaufkonzept wird die saubere Zuordnung von Verantwortlichkeiten sichergestellt.

Die Fernwartung bietet ein nennenswertes Kosteneinsparpotenzial, auch für Aufgaben, die unter Umständen trivial und schnell lösbar sind. Es lässt sich aber nur dann heben, wenn alle Vorgänge und Abläufe, die ein Techniker vor Ort leistet, auch aus der Ferne möglich sind. Genau hier setzt die Lösung des Antriebsspezialisten Stöber aus Pforzheim an. So können über die Fernwartung vom einfachen Ändern eines Parameters bis hin zur Übertragung neuer Gerätefirmware, dem sogenannten Live-Firmwareupdate, alle notwendigen Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

Anzeige

Nicht nur das Was, sondern auch das Wie entspricht bei der Fernwartung 1:1 dem Ablauf wie beim Service-Techniker vor Ort. Der Betreiber vor Ort löst eine Anforderung der Fernwartung aus. Das geschieht über die SPS oder direkt am Gerät. Damit beauftragt und autorisiert er den Service-Techniker zum Eingriff in die Maschine. Durch diesen Vorgang ist dem Betreiber vor Ort auch klar, dass er für die Personensicherheit verantwortlich ist.

Problemlose Kommunikation

Neben diesen inhaltlich wichtigen Punkten stellt das Konzept auch die geringsten Anforderungen an die IT-Abteilungen der beteiligten Parteien. So müssen keine speziellen Ports freigeschaltet oder gesonderte Netzwerke eingerichtet werden. Alle Kommunikationsvorgänge verwenden das Prinzip von Ethernet und Internet-Verbindungen und starten immer mit einer ausgehenden Verbindung. So findet die Kommunikation auch problemlos über Proxy-Server und Firewalls statt.

Der selbstkonfigurierende Integrated Bus (IGB) gehört zur Grundausstattung des Servoumrichters Posidyn SDS 5000. Mit dieser Technologie lassen sich vielfältige Kommunikations- und Funktionskonzepte zwischen mehreren Servoumrichtern und Schnittstellen in Echtzeit kontrollieren. Jeder im IGB-Netzwerk befindliche SDS 5000 sendet auf dem IGB-Motionbus zyklisch Daten und kann wiederum selbst auf die Daten im Netz zugreifen.
Zur Kommunikation mit einer übergeordneten Steuerung kann optional ein Feldbus (zum Beispiel Profibus, CAN, Ethercat) eingesetzt werden. Als Systemanbieter für antriebstechnische Lösungen bietet Stöber mit dem Posidyn SDS 5000 auch ein Bremsenmanagement, das auf die Servomotor-Baureihen ED und EK sowie für ServoStop, die Sicherheitsbremse im Getriebemotoradapter, abgestimmt ist. Dieses Bremsenmanagement enthält unter anderem Funktionen wie „zyklischer Bremsentest“ und „Bremsen einschleifen“. Für Komponenten innerhalb des Stöber-Systemprogramms sind diese Funktionen speziell abgestimmt. PR/gm

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Automatisierung

Brücke zur eigenen Bestückung

Automatisierte Magnetbestückung für Leanmotor. Stöber hat mit dem encoderlosen Leanmotor eine Weltneuheit auf den Markt gebracht. Die Rotoren dieser Antriebslösung fertigt der Spezialist mit einer vollautomatisierten Roboterbestückungsanlage.

mehr...

Leanmotor

Leicht aber robust

Weltneuheit von Stöber: Der sensorlose Leanmotor ist bei gleicher Leistung deutlich leichter und kleiner als ein Asynchron- und günstiger und robuster als ein Servoantrieb. Mit dem Leanmotor lassen sich Drehzahl und Drehmoment stufenlos regeln.

mehr...

Antriebssystem

Prinzipbedingt überlegen

Antriebssystem Galaxie. Wittenstein hat das modulare Portfolio der Getriebe-Gattung Galaxie erweitert. Vier Varianten und neue Baugrößen erschließen Anwendungen mit speziellen Leistungs- und Integrationsanforderungen.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

Interessenten können ab sofort auf der Homepage der ACE Stoßdämpfer GmbH die für Ihre Anwendung maßgeschneiderte Gasfeder berechnen und auslegen. Unter ‚Berechnungen' ist das Gasfeder-Berechnungstool auf der Website ace-ace.de zu finden.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

MES macht Schluss mit Stillstand
Die MES-Software von PROXIA unterstützt die Kieselmann GmbH bei der Herstellung von komplexen Leitungs- und Ventilsystemen, den Überblick über eine äußerst komplexe Produktion zu behalten, die Fertigung wirtschaftlich zu planen und zu organisieren sowie mit sicheren Kennzahlen Effizienzpotentiale aufzudecken und zu nutzen.
Bericht lesen

Zum Highlight der Woche...

Finanzvorstand

Lenze: Dr. Achim Degner wird neuer CFO

Die Lenze-Gruppe hat Dr. Achim Degner (54) als neuen Chief Financial Officer (CFO) gewonnen. Der Finanzexperte wird seine Aufgaben spätestens zum 1. Januar 2019 übernehmen und die Dr. Yorck SchmidGesamtverantwortung für den Bereich Finanzen tragen.

mehr...

Kollisionsschutzsystem

Auf Nummer sicher

Zu den häufigsten Unfällen bei der Verwendung von Werkzeugmaschinen gehören Spindel-Crashs. Kollisionsschutzsysteme für Werkzeugmaschinen minimieren die Schäden und reduzieren Ausfallzeiten sowie Reparaturkosten im Falle eines Zusammenstoßes.

mehr...