Servokupplungen Roba-DS

Wachstum angesagt

Neue Größen und Varianten bei Roba-DS
Roba-DS Federstahl-Lamellenkupplungen sind aufgrund ihrer hohen Drehsteifigkeit und Laufruhe auch für Servoantriebe geeignet.
Die mehrfach patentierten spielfreien Wellenkupplungen von Mayr Antriebstechnik sind drehsteif, aber biegenachgiebig. Sie gleichen axialen, winkligen und radialen Wellenversatz aus. Ihr Einsatzbereich wächst durch konsequenten Ausbau der Größen- und Variantenvielfalt.

Der Baukasten der Roba-DS-Kupplungen hat sich vergrößert. Bereits seit einiger Zeit zu haben sind die beiden Kupplungsbaugrößen 6 und 10 in einer speziell für Servoantriebe angepassten Bauform. Kennzeichnende Merkmale sind geringe Massenträgheit durch kompakte Bauform und Verwendung von Aluminium anstelle von Stahl. Außerdem haben sie speziell an den Servobereich angepasste Welle-Nabe-Verbindungen. Ergänzt werden die bereits existierenden Baugrößen künftig durch die Größen 3 und 15. Die Servokupplungen decken im Durchmesserbereich 45 bis 79 Millimeter Drehmomente von 35 bis 150 Newtonmeter ab.

Auch die Großen wachsen: Mit den Baugrößen 180, 850, 1.400 und 2.200 erweiterte sich das Programm nach oben. Aktuell sind Kupplungen für Nennmomente bis 24.000 Newtonmeter erhältlich. Außerdem gibt es für die Baugrößen 16 bis 160 ein zweites Lamellenpaket. Hierdurch ließ sich die ohnehin attraktive Leistungsdichte der Kupplung noch weiter anheben. Abhängig vom Anwendungsfall können Pakete mit hoher Verlagerungsfähigkeit oder hoher Leistungsdichte ausgewählt und eingesetzt werden.

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Um der gesteigerten Leistungsdichte der Kupplung gerecht zu werden, wird die bereits existierende Spannringnabe durch eine Spannringnabe für große Bohrungen ergänzt. Hierbei wird der Außendurchmesser des verwendeten Spannrings vergrößert, die reibschlüssig übertragbaren Drehmomente erheblich angehoben.

Neue Zwischenhülsen aus kohlefaserverstärkten Kunststoffen (CFK) lassen hohe Drehzahlen auch bei langen Kupplungen zu. Im Vergleich zu Stahlhülsen haben die CFK-Varianten eine wesentlich höhere biegekritische Drehzahl. Außerdem sind derartige Hülsen bis 80 Prozent leichter. Ein weiterer Vorteil des Kunststoffs ist die Korrosionsbeständigkeit. Wird zusätzlich Isolation bezüglich vorhandener Kriechströme oder Stromdurchschläge gefordert, werden glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) eingesetzt. Die erreichbaren biegekritischen Drehzahlen müssen hierdurch leicht reduziert werden, die Vorteile hinsichtlich Masse und Korrosionsbeständigkeit bleiben erhalten. (pb)

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