Frequenzumrichter Inverter Drives 8400

Drei Baureihen – eine Bedienung

Neue Frequenzumrichter-Reihe
Funktionalität und Antriebsleistung sind bei den Inverter Drives 8400 skaliert, Parametrierung, Installation und Bedienung dagegen immer gleich. (Foto: Lenze)
Konsequente Skalierung, klare funktionale Abstufung und einfache Auswahl des passenden Umrichters kennzeichnen die Frequenzumrichter-Reihe Inverter Drives 8400 von Lenze. Der Hamelner Antriebsspezialist stellt das neueste Mitglied seiner Antriebs- und Automatisierungsplattform L-force auf der Hannover Messe vor.

Alle Ausführungen der neuen Reihe sind durch die gleiche Art der Bedienung, Programmierung, Logistik und Servicefähigkeit gekennzeichnet. Das gestaltet die Handhabung dieser Umrichter sehr einfach. In Verbindung mit hierauf abgestimmten Getriebemotoren kann der Kunde zudem vollständige Antriebsachsen von Lenze aus einer Hand erhalten.

Der Spezialist für Antriebs- und Automatisierungstechnik bringt die Inverter Drives 8400 zunächst als BaseLine, StateLine und HighLine auf den Markt. Den BaseLine gibt es mit Leistungen von 0,25 bis 2,2 Kilowatt (230 Volt einphasig) und mit 0,37 bis drei Kilowatt (400/500 Volt dreiphasig). StateLine und HighLine decken einphasig Leistungen von 0,25 bis 2,2 Kilowatt ab. Dreiphasig werden im ersten Schritt 0,37 bis elf Kilowatt in fünf Baugrößen zur Verfügung gestellt.

Skalierungsstufen

Als spannungsgesteuerter Drehzahlsteller oder im Betrieb mit sensorloser Vectorregelung ist der 8400 BaseLine zugeschnitten für den Einsatz in kontinuierlichen Prozessen wie einfachen Fördersystemen, Pumpen und Lüftern. Er ist in punkto Funktionalität und Antriebsverhalten das Einstiegsmodell.

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Der 8400 StateLine hat zusätzlich weitergehende Funktionen wie S-Rampen zum sanften, verschleißarmen Beschleunigen, eine einzigartige Fangschaltung zum ruckfreien Einfangen trudelnder Motoren und ein integriertes Bremsenhandling zur Ansteuerung von Betriebsbremsen. Weiterhin ermöglicht der 8400 StateLine den Anschluss eines HTL-Encoders und erweitert damit das Einsatzspektrum. Typische Anwendungsbeispiele sind Extruder, Linien- und Fahrantriebe, Hochgeschwindigkeitsrolltore, einfache Hubtische oder Verstellantriebe. Die Umrichterreihe hat serienmäßig eine CANopen-Schnittstelle zur Kommunikation oder Diagnose. Zusätzlich ist eine weitere Schnittstelle zur Erweiterung auf Feldbussysteme (Profibus, Powerlink, Ethercat oder Profinet) vorhanden.

Als dritte Skalierungsstufe bieten die Inverter Drives 8400 HighLine – zusätzlich zum Funktionsumfang des StateLine – eine vollwertige, integrierte Positioniersteuerung. Damit eignen sich die Geräte als effiziente Antriebe für Drehverteiler, Füllsysteme, Roll- und Schiebetüren oder Positionieraufgaben in Lagersystemen.

Allen Umrichtern gemeinsam sind unter anderem die integrierte Schnittstelle zum Anschluss an den PC, gleiche Betriebsbedingungen bei 45 Grad Celsius ohne Derating, das hohe Überlastverhalten (bis 200 Prozent des Bemessungsstroms) sowie das „Memory Modul“ – ein wechselbarer Speicherbaustein, der Inbetriebnahme und Service maßgeblich vereinfacht. Die Programmierung erfolgt über das Keypad oder die Projektierungssoftware L-force Engineer, die als StateLevel-Ausführung kostenlos zur Verfügung steht. Alle Umrichter sind RoHS-konform und erfüllen die Anforderungen gemäß CE und UL. PR/gm


Hannovermesse: Halle 14, Stand H36

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