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DrehmomentmoduleDrehmomentmessung und Antrieb in einem

Promess-UDM5_30

Promess wird auf der Automatica seine Universellen Drehmomentmodule UDM5 präsentieren. Die Systeme kommen überall dort zum Einsatz, wo der Kunde einen hohen Anspruch an die Genauigkeit bei der Drehmomentmessung bei gleichzeitig hoher mechanischer Belastung stellt.

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Elektronischer Schaltautomat ESAAntriebs-Automatisierung

Höhere Genauigkeit durch Elektronik
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Elektronischer Schaltautomat ESA: Antriebs-Automatisierung
Mit dem Schaltautomaten ESA ergänzt der Antriebsspezialist Framo aus Eisenbach sein Programm der mechanischen Endabschaltungen um eine elektronische Lösung. Im Vergleich zu den weiterhin lieferbaren mechanischen Varianten erzielt diese Lösung eine höhere Abschalt- und Wiederholgenauigkeit.

Der elektronisch programmierbare Schaltautomat ESA von Framo realisiert sowohl einfache, als auch komplexe Bewegungszyklen. Seine verschiedenen Betriebsarten eröffnen zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Ein typischer Fall ist der Reversierbetrieb mit zwei Endlagen und bis zu zehn frei definierbaren Zwischenpositionen in einer Drehrichtung. Der Schaltautomat hat digitale Ausgänge, die das Erreichen der jeweiligen Position an eine einfache Schützsteuerung übermitteln. Die präzise Positionserfassung erfolgt dabei über den integrierten Absolutwertgeber, der eine Referenzfahrt nach einem Stromausfall überflüssig macht.

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Eine weitere Anwendung ist der Reversierbetrieb mit Zwischenpositionen in beliebiger Drehrichtung. Wird die Schützsteuerung durch eine einfache E/A-Baugruppe ersetzt, lassen sich die mit dem ESA programmierten Zwischenpositionen in beliebiger Drehrichtung nutzen. So kann man beispielsweise bei der Rechtsdrehung eine Zwischenposition auslassen und erst auf dem Rückweg anfahren.

Schließlich gibt es noch den Reversierbetrieb mit beliebig vielen, frei definierbaren Schaltpunkten über den integrierten Inkrementalgeber. Der Schaltautomat hat neben den digitalen Ausgängen für die Position auch einen Zweikanal-Inkrementalgeber. Er ermöglicht mit Hilfe einer übergeordneten Steuerung, beliebig viele Positionen zwischen den beiden Endlagen frei zu programmieren. Als Steuerung kann jede gängige SPS mit schneller Zählerkarte dienen. Wie bei Anwendung eines Inkrementalgebers üblich, wird nach einem Stromausfall eine Referenzfahrt notwendig.

Passend zum Motor

Der Schaltautomat vereinfacht und erweitert die Automatisierung von Antriebssystemen, in denen die Aufsteck-Getriebemotoren der Serie Compacta von Framo zum Einsatz kommen. Laufruhe, geringe Abmessungen und hohe Leistungsdichte kennzeichnen diese Serie. Umfangreiche Optionen sowie das kompakte, ansprechende Design ermöglichen seinen Einsatz bei zahlreichen Applikationen in der Förder- und Lagertechnik, der Gebäude- und Fassadentechnik oder in Studios und auf Bühnen.

Der ESA passt in alle Baugrößen dieser Motorserie. Die Programmierung erfolgt einfach mittels zweier Tasten in Minutenschnelle. Aufwand und Kosten für Montage und Einstellung sind gering. Auch die Einbindung in bestehende Antriebskonzepte gestaltet sich unproblematisch.

Standardmäßig ist der Automat mit Netzteil und Inkrementalgeber ausgestattet. Für viele Anwender ergibt sich dadurch ein Einsparpotenzial. Kompatibel zu den meisten SPS, lässt sich der Automat dank seines integrierten Netzteils sowohl mit 24 Volt Gleichspannung als auch mit 110 oder 230 Volt Wechselspannung betreiben.

Reversierbetrieb mit zwei Endlagen

In einer Förderanlage werden Rollen mit insgesamt fünf unterschiedlichen Durchmessern bewegt. Die Rollen durchlaufen dabei eine Passage zwischen zwei sich gegenläufig bewegenden Förderbändern. Der Abstand zwischen den beiden Bändern muss daher dem jeweiligen Rollendurchmesser angepasst werden. Das geschieht mit dem Getriebemotor Compacta und dem Schaltautomat ESA. Jeder Rollendurchmesser entspricht dabei einer, mit dem Automaten vordefinierten, End- beziehungsweise Zwischenposition. Mittels Taster werden einfach die programmierten Positionen der Reihe nach abgefahren, bis die benötigte Stellung erreicht ist.

Ein anderes Beispiel verdeutlicht die Betriebsart als Inkrementalgeber. In einer Fertigungsstraße werden fahrerlose Transportfahrzeuge eingesetzt. Das transportierte Werkstück wiegt mehrere hundert Kilogramm und geht mitsamt dem Fahrzeug durch verschiedene Montagestationen. Für jede Station werden verschiedene Arbeitshöhen benötigt. Hier kommt – in Verbindung mit einer Schubkette – ein Compacta-Getriebemotor mit ESA zum Einsatz. Schon während das Fahrzeug auf dem Weg zur nächsten Montagestation ist, wird die dort benötigte Arbeitshöhe angefahren. Mit Hilfe einer übergeordneten Steuerung werden die unterschiedlichen Höhen programmiert. (gm)

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