PIT-Reihenklemmen

Mit einer Hand

Schlanke Reihenklemmen mit Druckfeder-Prinzip
Reihenklemmen mit Push-In-Technik lassen viel Platz im Schaltschrank übrig durch ihre geringe Baubreite. Sie werden mit nur einer Hand verdrahtet. (Foto: Phönix Contact)
Zeit und Raum sind auch im Maschinenbau wertvolle Güter. Deshalb punkten durchdachte Maschinenkonzepte mit geringen Stellflächen und hoher Funktionalität. Mit den PIT-Reihenklemmen stellt Phoenix Contact eine komfortable Installationslösung vor.

Die neuen PIT-Reihenklemmen mit Push-In-Technik arbeiten nach dem Druckfederprinzip – die Kontaktfeder drückt den Leiter gegen die stromführende Kupferschiene. Die spezielle Federkontur ermöglicht eine direkte und werkzeuglose Verdrahtung von starren und flexiblen Leitern, die mit Aderendhülse oder verdichteten Leiterenden vorkonfektioniert sind. Bei schwer zugänglichen Stellen oder beengten Platzverhältnissen gilt der werkzeuglosen Verdrahtung ein besonderes Augenmerk – es lässt sich einhändig verdrahten. Seit über 30 Jahren nutzt Phoenix Contact die Vorteile des Druckfederprinzips. Die neuen Reihenklemmen bieten deshalb mehr Bedienkomfort und eine bessere Ergonomie unabhängig von Leitertyp und -querschnitt. Die Verdrahtungszeiten – und damit Ermüdungserscheinungen beim Installateur – werden deutlich reduziert. Die Einsteckkräfte sind 50 Prozent geringer sind als bei herkömmlichen Druckfeder-Techniken. Entriegelt wird der Leiter durch die einfache Betätigung des integrierten Drückerelementes – mit jedem geeigneten Werkzeug.

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3,5 Millimeter Teilungsbreite

Eine Schlüsselrolle bei der Anlagenverdrahtung spielt die Signal- und Steuerungsverdrahtung im unteren Leistungsbereich. Die stetig steigenden Funktionen bewirken, dass der Installateur die zunehmende Signaldichte auf engstem Raum verdrahten muss. Speziell für diesen Anwendungsbereich wurde – als Ergänzung zur bestehenden Produktfamilie der PIT-Reihenklemmen – eine Serie mit einer Teilungsbreite von nur 3,5 Millimeter konzipiert. Sie eignet sich besonders für die Verdrahtung von Steuerstromkreisen sowie von Sensorik und Aktorik. In der Praxis wird im unteren Leistungsbereich üblicherweise mit Leiterquerschnitten von 0,14 bis maximal 1,5 Quadratmillimeter verdrahtet. Klemmen im Standardraster fünf oder sechs Millimeter sind daher oft überdimensioniert.

Vollisolierte Bedienung

Die markanten signalfarbenen Drücker identifizieren die PIT-Klemmstelle eindeutig – durchgängig über das gesamte PIT-Produktspektrum. Bedienung und Leitereinführung sind optisch voneinander abgegrenzt. Der Anwender findet je Klemmstelle nur eine eindeutige Position der Leitereinführung. Die PIT-Anschlusstechnik ist daher selbsterklärend, Verdrahtungsfehler durch Falschpositionierung des Leiters sind ausgeschlossen. Das erhöht die Sicherheit bei der Bedienung. Vorteil für die Sicherheit ist auch die vollisolierte Bedienung. Arbeiten unter Spannung widerspricht zwar den Normen und Unfallverhütungsvorschriften, kommt aber im Praxisalltag leider vor. Das PIT-Drückerelement trennt die innenliegenden Kontaktelemente vom Bedienwerkzeug über den Isolierwerkstoff. Eine direkte Berührung zwischen Werkzeug und spannungsführenden Komponenten wird so ausgeschlossen. Für alle Mess- und Prüfvorgänge steht pro Potenzial mindestens eine komfortable Abgriffmöglichkeit zur Verfügung. Eine aufwendige Entriegelung des Leiters zu Prüfzwecken entfällt. Gordon Busch/pb

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