Antriebe und Steuerungen

Technik mit Tradition

Bereits im Jahr 1820 wurde sie von Faraday entdeckt: Die Induktion. Mittlerweile ist sie eine häufig angewandte Methode für Weich- oder Hart- lötungen. Sie wird gleichermaßen zum Glühen, Anlassen, Härten, Schmelzen und ähnlichen Prozessen eingesetzt.

Das hochfrequente Induktionssystem aus dem Hause Jim Ing erwärmt alle Werkstoffe, die den elektrischen Strom leiten. Dabei sind leicht modifizierbare Geräte die Voraussetzung, um applikationsspezifische Verfahren zu realisieren. So wird ein Maximum an Qualität und Leistung erreicht.

Hochfrequenz-Generator als Energielieferant

Die Induktion entsteht durch ein magnetisches Wechselfeld, das in einen elektrisch leitenden Stoff wie Metall oder ein Halbleitermaterial eingebracht wird. Das erfolgt berührungslos über eine Induktorspule, durch die Wechselstrom fließt. So wird ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld erzeugt. Bei der induktiven Erwärmung wird also die Temperatur nicht durch von außen eingebrachte Wärmeleistung wie Konvektion oder Strahlwärme erzielt, sondern entsteht im Werkstück selbst. Somit ist dieses Verfahren in Zeiten steigender Energiekosten besonders sparsam.

Als Energielieferant in der Gerätekombination dient der Hochfrequenz-Generator. Ein Temperatursensor misst die Temperatur am Teil und leitet diese Werte an die Systemsteuerung weiter. Sie ermöglicht einerseits alle Generatortypen zu regeln und andererseits problemlos und schnell individuelle Funktionalitäten zu realisieren.

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Kühlwasseranlage schützt vor Verunreinigung

Zum Standard des Geräts gehört die automatische, im Jahre 2005 neu entwickelte automatische Lotdrahtzuführung. Die Kühlwasser-Rückkühlanlage hält das zur Kühlung des Induktors notwendige Wasser im Kreislauf. So können nicht nur Abwasserkosten gespart, sondern auch die engen Kühlkanäle vor Verunreinigung geschützt werden. Darüber hinaus wird der Arbeitsraum durch eine leistungsstarke Absaug- und Filteranlage sauber gehalten.

Die mit den Komponenten dieser Produktpalette zusammengestellten Arbeitsplätze oder vollautomatische Anlagen gewährleisten eine wiederholgenaue Prozessfolge. Diese werden in Zusammenarbeit mit den Kunden vom Hersteller geplant und gebaut. Versuche für kundenspezifische Anwendungen werden im eigenen Technikum durchgeführt. Für kleinere Serien bietet Jiming auch Lohnfertigung an.(ai)

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