Compact-Panel

Lösungen bis ins Detail

Rittal Compact-Panel mit umfangreichem Lösungsbaukasten
Rittal Compact-Panel
Das Compact-Panel ist der Benjamin unter den Bediengehäusen von Rittal – und ideal für kleine Bedieneinheiten wie Anzeigegeräte, Taster und Not-Aus. Wie seine großen Brüder aus dem Mensch-Maschine-Lösungsbaukasten des Herborner Gehäusespezialisten ist es durch ein umfangreiches Zubehör- und Montagesystem gekennzeichnet.

Es lässt in punkto Installation, Bedienkomfort und Kosten kaum Wünsche offen – und wird trotzdem stets weiter verfeinert. Außergewöhnlich für kleine Bedienpanels ist die Höhenverstellbarkeit des Compact-Panels – egal, ob per Wandbefestigung, Tragarm oder auf Standfuß im Einsatz. So wird die Messlatte in Sachen Ergonomie deutlich hochgeschraubt. Das kompakte und kostengünstige Compact-Panel ist das Einstiegsmodell im Bediengehäuse-Baukasten, der nach oben durch „ausgewachsene“ Modelle wie Optipanel, VIP 6000 und Comfort-Panel ergänzt wird. Sie fallen deutlich größer aus und lassen sich mit CPU-Laufwerken beziehungsweise Industrie-PCs bestücken und zu echten Steuerungszentralen hochrüsten. Das handliche Compact-Panel ist speziell geeignet bei kleinen Einheiten und Maschinensteuerungen – ohne eigene Rechnerintelligenz. Der kleinste Vertreter der Rittal-Panel kommt bevorzugt als reines Eingabe- und Anzeigegehäuse zum Einsatz.

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Ab Lager gibt es das Compact-Panel in fünf Standardabmessungen, wobei die Tiefe durchgängig bei 87 Millimeter liegt. Serienmäßig kann der Anwender zwischen zwei Breiten (241 und 315 Millimeter) sowie den Höhen 238, 388 und 521 Millimeter wählen. Die breite Ausführung eignet sich bestens für den geschützten Einbau von Tastaturen (19 Zoll breit und 4 HE hoch). Problemlos sind kundenspezifische Sonderhöhen, die sich durch den Aufbau der Seitenwände aus Strangpressprofilen kurzfristig realisieren lassen. Auch Löcher und Ausschnitte für die marktgängigsten Eingabegeräte sind machbar.

Schneller Innenausbau und wartungsfreundlich

Die Frontplatten werden von hinten eingesetzt und elegant mit Schraubspannern – von außen völlig unsichtbar – befestigt. Integrierte Befestigungsnuten ermöglichen einen schnellen und flexiblen Innenausbau. Ein großes Plus ist die Wartungsfreundlichkeit: Die scharnierte Rückwand, die wahlweise rechts oder links angeschlagen sein kann, bietet im Servicefall freien Zugang und bequemes Arbeiten. Von Haus aus ist das Compact-Panel auf Schutzart IP 65 ausgelegt – immer die sachgerechte Montage der Einbaukomponenten vorausgesetzt.

Wie das Gros der Bediengehäuse von Rittal ist auch das Compact-Panel aus Aluminium-Strangpressprofil gefertigt. Gezielt setzt der Hersteller auf diesen Werkstoff statt etwa auf Gussgehäuse. Dabei geht es nicht allein um elegante Optik und ansprechendes Design, sondern auch um geringes Gewicht, hohe Stabilität, optimale Fertigungsflexibilität sowie die gute Ableitung von Verlustwärme.

Große Vielfalt bei der Montage

Vielfalt wird auch bei den Montagemöglichkeiten der Compact-Panel groß geschrieben. Umfangreiches und passendes Zubehör aus dem Katalog, dem 1.348 Seiten starken „Handbuch 32“, sorgt dafür, dass die kompakten Bediengehäuse mit wenigen Handgriffen schnell und sicher direkt auf Flächen wie Wänden beziehungsweise Türen von Maschinen oder Anlagen installiert sind. Alternativ können sie auch auf Arbeitsplatten, etwa an Industrial Workstations, befestigt werden oder auf einem Standfuß – wahlweise stationär mit fester Bodenplatte oder mobil mit Basisplatte samt Doppel-Lenkrollen – zum Einsatz kommen.

Bedienkomfort und Ergonomie spielen eine herausragende Rolle bei der Auslegung sämtlicher Montagesysteme. Das beginnt bereits bei der einfachsten Installationsvariante: Hier wird das Compact-Panel über zwei um 180 Grad schwenkbare Befestigungswinkel platz- und kosten- sparend an Wand- oder Türflächen montiert. Braucht der Bediener „sein“ Panel, schwenkt er es einfach in die gewünschte Position, die ihm sicheres Bedienen und Beobachten garantieren. Wird das Panel nicht mehr gebraucht, wird es einfach weggeklappt – und steht nicht störend im Weg herum.

Raffinierte Schwenkeinrichtung – höhenverstellbar

Ebenfalls für die Wandmontage eignet sich eine raffinierte Schwenkeinrichtung, die um 200 Millimeter höhenverstellbar ist – und eine Menge Ergonomie fürs Geld bietet. Die CP-Schwenkeinrichtung, die mit einer Traglast von maximal 15 Kilogramm punktgenau für leichte Bediengehäuse konzipiert wurde, eignet sich zur vertikalen oder horizontalen Montage auf Flächen oder – zurückgesetzt und extrem platzsparend – in Nischen von Maschinen. Wird das Bedienterminal benötigt, schwenkt der Werker es einfach zu sich – und zwar in der passenden Höhe, um mit dem Panel auf Augenhöhe zu sein. Für einfaches Handling und Gewichtsentlastung bei der Höhenjustierung sorgt eine spezielle Gasdruckfeder.

Rittal sieht sich als der einzige Anbieter, der bei kompakten Bediengehäusen das Thema Höhenverstellbarkeit aktiv aufgegriffen hat – und hier deutlich mehr Ergonomie bieten kann.

Geht es um mehr Bewegungsfreiheit im Raum, können die Compact-Panel in Verbindung mit einem passenden Tragarmsystem aus dem Katalog eingesetzt werden. Auch hier ist Flexibilität ein zentrales Thema: So kann durch einfaches Drehen des Gehäuses der Tragarmanschluss – je nach Bedarf – oben oder unten definiert werden. Die Aluminium-Elemente von Dach und Boden sind fix und fertig vorbereitet für die Montage an passgenaue Tragarm- beziehungsweise Standfußsysteme, die zum ausgefeilten Zubehörbaukasten für die Mensch-Maschine-Schnittstelle gehören.

Drehen, schwenken, neigen – und das immer im passenden Winkel und in der gewünschten Höhe: Kein Problem ist das etwa mit dem galgenähnlichen Rittal-Tragarmsystem CP-S, das aus einer Vielzahl von Kupplungen, Gelenken und Rohren „kom- poniert“ und von oben ans kompakte Bediengehäuse montiert wird. Mit dieser Montagelösung schwebt das Bedienpanel quasi im Raum – und kann vom Operator genau dorthin bugsiert werden, wo er es gerade braucht. Soll das Compact-Panel von unten – pultähnlich – auf einem Standfuß montiert werden, ist auch dies ein Kinderspiel.
Jüngster Zuwachs im Installationsbaukasten ist ein ebenfalls höhenverstellbarer kompakter Tragarm für die direkte Montage an Maschinenverkleidungen oder auf einer Arbeitsplatte. Oben ist der Tragarm schwenk- und neigbar mit einem VESA 75-Wandhalter ausgestattet, während unten eine Tischklemme zum Einsatz kommt, an der das Compact-Panel dreh- und neigbar ist.

Zubehör – zu Ende gedacht

Konsequent zu Ende gedacht hat der Hersteller den Zubehör-Gedanken und das „Alles-aus-einer-Hand”-Konzept auch bei der Verkabelung. Seit kurzem gibt es für die Tragarm-Montage offene Tragprofile, bei denen die Installateure Kabel und Stecker wesentlich schneller einziehen beziehungsweise nachrüsten können. Bezahlt macht sich dies bei der nachträglichen Erweiterung von Steuerungselementen im Bediengehäuse wie auch im Service-Fall. Es muss nicht mehr das gesamte System aus Gehäuse und Tragarmsystem komplett abmontiert werden. Durch das offene Profil, das sich mit einer Design-Gummileiste optisch ansprechend verschließen lässt, können Kabel und Stecker jetzt einfach und schnell installiert werden – ohne Demontage. Ein weiteres Detail mit großer Wirkung ist der standardisierte Kabelschlauch, der kürzlich ins Sortiment genommen wurde und für die sichere Kabelführung zwischen Bedienpult und Maschine sorgt. Den Kabelschlauch gibt es in den beiden Durchmessern 29 und 50 Millimeter und als geschlossene und geteilte Variante. Beim geteilten Kabelschlauch lassen sich – ähnlich wie beim offenen Tragprofil – zusätzliche Leitungen samt Stecker schnell und ohne Demontage nachträglich einziehen – und das auch über lange Strecken. Für die saubere Verlegung der Schläuche steht passgenaues Anschlusszubehör zur Verfügung. Die professionelle Anbindung an das Compact-Panel erfolgt über genau abgestimmte Anschlussadapter, die wahlweise gerade oder gewinkelt verfügbar sind – und steck- oder verschraubbar ausgeführt sind. Stefan Körner, Rittal

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