3D-Druck birgt Potenzial für Produktion 4.0

Ideen und Strategien entwickeln

Ingenics hat einen Kooperationsvertrag mit der Hamburger LZN Laser Zentrum Nord abgeschlossen und ist dem Industriearbeitskreis „Light Alliance“ beigetreten. Damit intensiviert das technische Beratungsunternehmen den Aufbau seiner Expertise im Zusammenhang mit der Industrie 4.0 weiter.

Prof. Claus Emmelmann ist einer der wesentlichen Betreiber der Light Alliance für den 3D-Druck. (Foto: LZN Laser Zentrum Nord)

Die in ihrer Art beispiellose Initiative „Light Alliance“ wurde Anfang 2014 auf Betreiben von Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann, Leiter des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und Geschäftsführer der LZN Laser Zentrum Nord GmbH, gegründet.

Als Industriearbeitskreis hat sich die Light Alliance vor allem die Aufgabe gestellt, Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Blick auf die Realisierung von funktionsoptimierten und ressourceneffizienten Produkten unter Nutzung modernster wirtschaftlicher Laserproduktionstechnik zu initiieren. Durchgeführt werden diese Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch das LZN; erforderlichenfalls unter Einbindung des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik (iLAS) der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Die als Partner eingebundenen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft entwickeln in Workshops Ideen und Strategien, von denen am Ende alle Projektpartner profitieren sollen.

Das im Mittelpunkt sämtlicher Aktivitäten stehende Verfahren ist in Deutschland vor allem als „3D-Druck“ bekannt. Im Blick auf die Produktion 4.0 erwarten Experten Enormes von den Lasertechnologieverfahren: eine Vervielfachung der Laserdruckproduktivität bei gleichzeitiger Senkung der Herstellkosten; Einsatzmöglichkeiten und Potenziale sind noch lange nicht ausgeschöpft.

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Die Light Alliance bietet Unternehmen die Möglichkeit, auf der Basis von repräsentativen Bauteildemonstratoren den Weg zum Light Engineering zu trainieren. „Da viele unserer Kunden aus der Luft- und Raumfahrt sowie aus dem Automobilbau kommen, wo neue Freiheitsgrade in der Konstruktion im Blick auf gewichts- und funktionsoptimierte Bauteile nachhaltig strategische Wettbewerbsvorteile ermöglichen, müssen wir auch bei diesem Thema einen klaren Know-how-Vorsprung haben“, erklärt Ingenics CEO Oliver Herkommer. bw

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