Platz 2, Kategorie 4: Lagerung, Kommissionierung, Umschlag und Transport

Erfindung gegen Schäden

Automatischer Paket-Öffner WIM

Der Paket-Öffner WIM von ALS Automatic Logistic Solutions schneidet Kartons automatisch auf. Warenbeschädigungen und Schnittverletzungen wie beim Handmesser entfallen. Bei der maschinellen Öffnung fährt der Karton in eine Arbeitsstation, wird dort festgeklemmt und vermessen, nach hinten abgekippt – damit die innenliegende Ware durch die Schwerkraft ein wenig Abstand von der Kartoninnenwand bekommt.

Sodann wird rund fünf Zentimeter von den gemessenen Kartonaußenmaßen per Perforationsmesser ein Fenster aus der Stirnseite geschnitten. Der Karton fährt dann aus dem System aus, und das Papp-Fenster lässt sich manuell ohne Werkzeug entfernen. WIM basiert auf einem Roboter, der die benötigten Verwinklungen mit seinen Bewegungen nachvollziehen kann. Ein angebrachter Sauger erzielt einen doppelten Effekt: Die Kartonwand wird von der Ware weggezogen, was Warenbeschädigungen vorbeugt, zudem bewirkt das Ansaugen einen Gegendruck für das einstechende Messer. Ein dritter wichtiger Aspekt ist das speziell entwickelte Perforationsmesser, welches – wie das System WIM selbst – unter Patentschutz steht: Dieses Messer ermöglicht es, in Kartons einzustechen und die Kartonwand zu durchtrennen (schneiden oder perforieren), ohne die innenliegende Ware zu beschädigen, da die Klinge einen rollenden Schnitt ausführt, was beim möglichen Auftreffen auf Ware zu keinerlei Beschädigungen führt. Die einzig bekannte Alternative wäre Lasertechnik – die für den Praxisgebrauch oft zu teuer ist und außerdem unerwünschte Verbrennungsrückstände erzeugt. Der Kunde hat bei WIM den Vorteil, große Mengen an Kartons – rund 500 Stück pro Stunde – automatisch öffnen zu können, ohne Schnittverletzungen bei Mitarbeitern und Warenbeschädigungen in Kauf nehmen zu müssen. pb