Platz 2, Kategorie 2: Automatisierung und Robotik

Paralleles Be- und Entladen

Mit „iloading“, einem Beladekonzept für Zerspanungsmaschinen, stieg SK Technologies auf den zweiten Platz in der Kategorie Automatisierung und Robotik. Die Erfindung betrifft eine Roboterzelle zum hauptzeitparallelen Be- und Entladen von Einzelplatz-Zerspanungsmaschinen. Diese Zelle ist so ausgeführt und an der Maschine angekoppelt, dass während der Bearbeitung an mindestens einer Spannstelle weitere Spannstellen be- und entladen werden können.

Diese Roboterzelle ist so ausgeführt und an der Maschine angekoppelt, dass während der Bearbeitung an mindestens einer Spannstelle weitere Spannstellen be- und entladen werden können. (Bild: SK Technologies)

Die Revolution des Maschinenkonzeptes liegt in den Hauptvorteilen begründet: kostengünstiges Maschinenkonzept, hohe Produktivität, deutliche Energieeinsparung, geringe Rüstzeit, hohe Flexibilität, deutlich höhere Genauigkeit, geringere Bearbeitungsvorrichtungskosten, weniger Platzbedarf, Produktionssicherheit, keine Platzwechselzeiten sowie Vorteile für die Mitarbeitergesundheit. Nach Kundenberechnungen können Stückkosten für die zerspanende Fertigung im Vergleich zu Maschinen nach dem heutigen Stand der Technik halbiert werden. Das iloading-Patent wird aktuell an verschiedene Maschinenhersteller lizenziert; erste Maschinen wurden bereits ausgeliefert. Auf der Prototypenmaschine wurden von April 2016 bis April 2017 mehr als 600.000 Bauteile produziert. Die hauptsächliche Automatisierungsanforderung liegt in der Choreographie zwischen Roboter und Bearbeitungsspindel, die in ein und demselben Raum arbeiten. Insbesondere bei Maschinen mit beweglichem Tisch, etwa einem Kreuztisch, müssen die Bewegungen des Roboters denen des Tisches folgen. pb