Werkerführung IPM PG für Positionserkennungs

Für die Werkerführung IPM PG steht nun ein Modul zur Positionserkennung zur Verfügung. Mit diesem lässt sich in der Produktion sicherstellen, dass sich ein Schraubwerkzeug exakt in der richtigen Position befindet, in der die Verschraubung ausgeführt werden muss. Mit dem Modul erweitert der Hersteller CSP das Spektrum seiner Poka-Yoke-Elemente in IPM PG, die den Fertigungsprozess nach dem Null-Fehler-Prinzip sicher machen. Der Mitarbeiter an der Arbeitsstation wird visuell am Bildschirm angeleitet. Dabei ist bereits die Reihenfolge der Arbeitsschritte festgelegt, beispielsweise wenn bei einem Bauteil fünf Schrauben in einer bestimmten Reihenfolge angezogen werden sollen. In Zusammenarbeit mit einem Positionierungssystem wird zusätzlich noch erkannt, ob die Position des Werkzeugs korrekt ist. Erst dann wird der Schrauber zum Verschrauben freigegeben und der Werker kann den aktuellen Arbeitsschritt ausführen. Wird die Position verlassen, ist das Werkzeug wieder gesperrt. Für jeden Arbeitsschritt und jeden Arbeitsplatz lässt sich ein individuelles Toleranzfenster für die Position festlegen. Je nach Anzahl der Sensoren des Positionierungssystems können sowohl zwei- als auch dreidimensionale Räume definiert und gemessen werden. Diese neue Funktion für mehr Qualität im Produktionsprozess trifft den aktuellen Bedarf produzierender Unternehmen und entspricht auch den Anforderungen der Hightech-Strategie „Industrie 4.0“.

Eine solche Form der Prozessabsicherung ist überall dort notwendig, wo sicherheitsrelevante Prozesse stattfinden – beispielsweise in der Automobil-Industrie bei Verschraubungen, von denen Leib und Leben abhängen: „In der Produktion steht die Sicherheit speziell bei A-klassifizierten Verschraubungen und Bearbeitungspunkten ganz vorne an. Unter anderem kann die Reihenfolge der Verbindungen entscheidend sein für die Verwendbarkeit eines Bauteils. Mit dem neuen Modul werden die Arbeitsgänge jetzt noch stärker abgesichert. Die richtige Reihenfolge lässt sich softwareseitig überwachen. Mit der Positionserkennung kommt eine weitere Qualitätssicherungskomponente in den Prozess hinein. So leisten Mitarbeiter ohne Spezialschulungen jederzeit fehlerfreie Arbeit, selbst wenn neue Varianten gefertigt werden“, unterstreicht CSP-Geschäftsführer Mario Täuber den Nutzen des Zusatzmoduls. Mit der Positionserkennung lassen sich unterschiedliche Geräte verwalten und anwenden. CSP bietet für die Automobilbranche gemeinsam mit einem Kooperationspartner ein schlüsselfertiges Modul an. Die Lösung ist investitionssicher, weil auch künftig weitere Werkzeuge, Geräte und Anlagen angebunden werden können. Damit wendet CSP auch hier das in der Software durchgängig umgesetzte Prinzip der Herstellerunabhängigkeit an. pb

Quelle: CSP GmbH & Co. KG - professional Software solutions (Youtube)