Eine Fahrt mit dem Transfersystem

Das Transportsystem LT40 besteht aus einem Doppelgurtsystem, auf dem die einzelnen Werkstückträger mit 20 Metern pro Minute unterwegs sind. Die Werkstückträger gibt es in sechs verschiedenen Größen. Die Zuladung reicht bis 16,8 Kilogramm; außerdem ist die Ausstattung mit RFID möglich, so dass sie jederzeit identifiziert werden können.

Die Ausschleusung der Werkstückträger erfolgt mit dem Quertransport, mit 90-Grad- oder mit 180-Grad-Umlenkung oder mit der Weiche. Zum Stoppen, Vereinzeln und Abbremsen eines oder mehrerer auflaufender Werkstückträger dient der gedämpfte pneumatische Vereinzeler, der sowohl als Stopper als auch als Vorstopper fungiert.

Die Ausrichtung der Werkstückträger kann mit der Hub- und Dreheinheit in der Linie geändert werden. Alle Komponenten sind aufgrund der Schwalbenschwanzführung stufenlos verschiebbar – üblicherweise ohne Nacharbeiten am Chassis. Für Bearbeitungen auf dem Werkstückträger stehen die in das Transportband integrierte Positioniervorrichtung mit 1.000 Newton Stützkraft und Aufsetzvorrichtung für bis zu 60 Kilonewton Vertikallast zur Verfügung. Die Motoren des Transfersystems haben wirkungsgradoptimierte Antriebe und sind dadurch energieeffizient.

Quelle: Sepp Barmettler